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Nochmals Tumormarker

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  • Nochmals Tumormarker

    Sehr geehrter Herr Prof. Wust,
    vielen Dank für Ihre Antwort vom 18.10. auf meine Frage vom gleichen Tag. Kurze Schilderung des Verlaufs: CEA unter Chemo von über 40 auf 6,5 gefallen (letzte Chemo 04/2002); bei Beginn Strahlentherapie CEA ca. 14, während Strahlentherapie unverändert; 6 Wochen nach Ende der Strahlentherapie CEA bei 20. Was ist davon zu halten? Spielen denn die anderen Tumormarker TPA, NSE und Cyffra 21-1, die im Normbereich liegen überhaupt keine Rolle? Oder kommt es auch auf die Art des Tumors an (kleinzellig/ nicht kleinzellig - bei mir nicht ganz klar differenziert)? Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass unter der Chemo zu einer Diffusionsstörung (Mytomicin!) gekommen ist, weshalb die Chemo in 04/2002 ausgesetzt wurde nd dann im 07/2002 mit der Strahlentherapie begonnen wurde.

  • RE: Nochmals Tumormarker


    Diese Art des Verlaufs könnte bedeuten, dass außerhalb des Bestrahlungsfeldes langsam ein Zellwachstum stattfindet. Der Anstieg ist aber so schwach (fast schon im Rahmen von Schwankungen), dass er auch mit einigen persistierenden (aber nicht sich teilenden) Zellen vereinbar wäre. Daher muß man jetzt m.E. weiter abwarten und den Verlauf beobachten. Wenn sich der Anstieg weiter fortsetzt, wäre, wie gesagt, eine PET interessant (die den Ort der Manifestation kennzeichnen könnte). Da der CEA-Wert am Anfang erhöht war und dann unter Chemotherapie abfiel, muss man ihn leider zur Verlaufskontrolle schon berücksichtigen (auch wenn andere Tumormarker niedrig sind) und kann ihn nicht einfach ignorieren (auch wenn ich verstehe, dass Sie das am liebsten tun würden).

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