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pos.Schnittränder nach Prostatektomie

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  • pos.Schnittränder nach Prostatektomie

    Frage an. Prof. Wust:

    Sehr geehrter H.Professor,
    nach Prostatektomie ergab sich pT3bN0MxR1 ( ICD10 C61 ), Malignität IIb, Gleason-Score 3+4=7, pos. Schnittrand Apexregion rechts.
    Vor Operation : PSA 3,0; keine CT oder Knochenscan
    Nach Operation : ohne weitere Diagnosen sofort Beginn 2-fach Hormonbehandlung.
    Operation Ende Juni 02, Alter 59 Jahre.
    Kann mit zusätzlichen weiteren Diagnosen und Nachbehandlungen langfristige "Sicherheit" ( Metastasen, Rezidiv) erhöht werden ?

    Besten Dank.

    Alfred M.

  • RE: pos.Schnittränder nach Prostatektomie


    Unter Hormontherapie ist der PSA-Wert natürlich niedrig. Also kann man den PSA-Wert zur Zeit nicht als Kontrollparameter heranziehen. Wenn man ganz sicher gehen will, müßte man die Prostataloge nachbestrahlen (mit 60 Gy). Dann könnte man m.E. nach einiger Zeit die Hormontherapie absetzen und vorsichtig zuwarten. Aber es ist nicht sicher, ob Sie die Bestrahlung wirklich brauchen. Man kann auch so weitermachen. Wie lange ist denn die antiandrogene Therapie geplant?

    Kommentar


    • RE: pos.Schnittränder nach Prostatektomie


      Sehr geehrter Herr Professor,

      danke für die Info. Zunächst ist geplant max.Hormonentzug für 9 Monate. Erst danach wird über weiteres Vorgehen entschieden.
      Fragen:

      1. "Auch so weitermachen" meint dies mit oder ohne Hormontherapie ?

      2. Welches sind Kriterien an denen Nachbehandlungsentscheidung als 1. Schritt für
      a.Bestrahlung
      b.Hormonblockade
      c.Bestrahlung mit zeitl. begrenzter Hormonblockade
      zu orientieren sind ?

      Besten Dank und frdl. Gruss
      Alfred M.




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