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Hypopharinxcarcinomrezidiv

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  • Hypopharinxcarcinomrezidiv

    Sehr geehrter Herr Prof. Wurst,
    meine Mutter (57) erkranke vor fast einem Jahr an an einem Tumor (T4) im Schlundbereich welcher auch Teile des Kehlkopfes infiltrierte. Wegen massiver Atembeschwerden wurde ein Tracheostoma gelegt. Im Anschliessenden wurde sie mit einer kombinierten Radio/Chemo-Therapie behandelt, mit dem Zusatz das bei Misserfolg eine Operation immer noch möglich sei (mit Totalentfernung des Kehlkopfs und der Lymphdrüsen). Die Behandlung wurde gut vertragen, der Tumor verschwand, auch aus den befallenen Lymphdrüsen.
    Nun hat sich unterhalb das Bestrahlungsfeldes ein Hypopharinxcarcinomrezidiv gebildet. Es wurde Nachbestrahlt, das Rezidiv wurde kleiner, verschwand aber nicht. Nun hat sie bereits den 5. von 6 Chemotherapiezyklen bekommen und das Rezidiv ist immer noch da.
    Der behandelnde Arzt hat mir mitgeteilt das nun keine weiteren Bestrahlungen mehr möglich sein und aufgrund der Gewebechäden durch vorausgegangene Bestrahlungen auch keine Operation. Da die Chemotherapie nicht gut anschlagen würde hätte man nun keine Behandlungsmöglichkeiten mehr und "...müsse der Sache seinen Lauf lassen".
    Ist das Richtig ? Gibt es keine Möglichkeiten mehr ?

    Für eine Antwort wäre im Voraus sehr dankbar !!!

    Jan U.




  • RE: Hypopharinxcarcinomrezidiv


    Wie Sie es beschreiben, ist das Rezidiv unterhalb des Tracheostomas (Rand des Bestrahlungsfeldes)? Jedenfalls sind alle therapeutischen Optionen ausgeschöpft. Wenn das Rezidiv umschrieben und gut erreichbar ist, wäre allenfalls noch eine interstitielle Zusatztherapie möglich. Damit könnte man vielleicht das Wachstum verhindern. Dazu müßte man das Rezidiv sehen. Ein Experte auf dem Gebiet der interstitiellen Strahlentherapie ist in Kiel (Dr. Kovacz). Aber fragen Sie erst den behandelnden Arzt – ich kann nach Ihrer Beschreibung nicht genau lokalisieren, wo das Rezidiv sitzt und wie es beschaffen ist.

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