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Strahlentherapie

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  • Strahlentherapie

    Guten Tag,
    bei meinem Bruder soll nach erfolgter Chemotherapie mit sehr guter Teilremission) eine Strahlentherapie eines Bronchial-CA gemacht werden. Bei der Aufklärung über evtl. Nebenwirkungen ist ihm angst uns bange geworden. So ist u.a . die Rede von möglicher Schädigung des Herzmuskels, des Herzbeutels, der Herzkranzgefäße, Lähmungen des Rückenmarks oder Nervenschädigungen. die zu einer Querschnittlähmung führen können, Verbarbung der Speiseröhre, evtl. Sondenernährung wegen Reizung der Speiseröhre, Knochenschäödigungen (Rippen) mit Frakturrisiko, Lungenfibrose. Wie sind hier Ihre Erfahrungen? Die Behandlung soll übrigens in einer bekannten Uniklinik im Ruhrgebiet durchgeführt werden. Was kann man tun, um die Nebenwirkungen möglichst gering zu halten (z.B. auch durch biologische Therapien, Mistel, Enzyme, Aktivierung des Immunsystems usw.)? Schließlich noch eine weitere Frage. Dem Planungs-CT lag das letzte CT mit Kontrastmittel non Anfang Mai zugrunde. Danach ist auch keine Chemotherapie mehr gemacht worden. Kann das Planungs-CT denn überhaupt von Nutzen sein, wenn sich z. B. in der Zwischenzeit etwas Getan haben sollte(z.B. wider Tumorvergrößerung)?Vielen Dank für eine umfassende Aufklärung.


  • RE: Strahlentherapie


    Nach einem Monat sollte nach einer kompletten Chemotherapieserie noch kein Progress erfolgt sein. Man kann das ja durch einen Kontrollthorax prüfen. Aufklären tut immer der behandelnde Arzt, das ist Teil der Behandlung. Ich kann nur Informationen geben.
    Zur Aufklärung hätte auch gehört zu sagen, dass die von Ihnen beschriebenen Nebenwirkungen nur ab einer bestimmten Dosis und natürlich entsprechend selten auftreten. Das ist so ähnlich wie mit den sog. Waschzetteln bei Medikamenten. Die Aufklärung ist hier offensichtlich sehr pauschal erfolgt. Aber möglicherweise hat Ihr Bruder auch nicht gefragt oder alles wieder vergessen (es ist von Untersuchungen bekannt, dass die Patienten 90% der Inhalte eines Aufklärungsgespräches sofort wieder vergessen). Natürlich kann Ihr Bruder jetzt noch einmal genauer nachfragen: welche Dosis ist an den kritischen Organen Rückenmark, Speiseröhre, Lunge etc. vorgesehen und welche Wahrscheinlichkeiten resultieren daraus? Wahrscheinlich ist das alles recht unwahrscheinlich, so dass Sie sich nicht zu sehr verrückt machen sollten. Wichtiger ist jetzt die Einleitung der Behandlung.

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