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Vinorelbin

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  • Vinorelbin

    Sehr geehrter Herr Prof. Wust,

    welche Erfahrungen gibt es beim metastasierten Mamma-Ca mit Vinorelbin (40 mg, wöchentliche Gabe) bzw. gibt es hierzu Ergebnisse aus Studien über Ansprechraten o.ä.? Vinorelbin wurde jetzt ausgewählt, nachdem in der First-Line-Therapie mit Taxol zunächst Remission erzielt wurde, jedoch ca. ab der 8.Woche der Chemopause dann wieder Progression zu verzeichnen war. In diesem Zusammenhang noch eine Frage: inwieweit läßt bei wiederholter Gabe von Taxol dessen Wirksamkeit erheblich nach und muß man davon ausgehen, daß in jeder Chemopause Progression erfolgt und demzufolge bei stetig herabgesetzter Wirkung der Chemotherapie eine sehr schlechte Prognose gestellt werden muß?

    Danke vorab für Ihre Antworten.


  • RE: Vinorelbin


    Es wurden mit Vinorelbin mono in der second-line Behandlung Ansprechraten von 15-35% erzielt (in Phase-II Studien). Vorteil ist die gute Verträglichkeit über längere Zeit (auch orale Einnahme möglich). Es ist sicher nicht die wirksamste Substanz, aber hier ist nach recht kurzer Zeit (2 Monate) das Rezidiv aufgetreten und man hat wohl eine palliative Behandlung bei akzeptabler Lebensqualität im Sinn. Grundsätzlich könnte auch Taxol wieder wirksam sein, aber man weiß es nicht sicher und hat nicht mehr beliebig viele Versuche.

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