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Gehirntumor (Oligodendrogliom III)

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  • Gehirntumor (Oligodendrogliom III)

    Hallo,
    bei mir geht es um ein Oligodendrogliom III, welches bei meiner Mutter vor einem Jahr operativ entfernt wurde. Daraufhin folgte eine Strahlentherapie. Auf einem CT-Bild waren danach keine Tumoranzeichen mehr zu sehen. wenige Monate später (ca. 4 Mon.) klagte sie wieder über Kopfschmerzen und es wurde ein Rezidiv festgestellt. Die Neurochirurgen entschieden sich, da nicht operabel, auf eine Chemotherapie nach dem PCV-Schema. Jetzt, nach dem 3. Zyklus mache ich mir sehr große Sorgen, da meine Mutter sehr stark abbaut und immer schwächer wird. Fatique wurde auf Grund des Blutbildes ausgeschlossen.
    Nun meine Fragen:
    1.) Mir kommt es komisch vor, dass man während der Therapie keine MRT-Aufnahmen zur Kontrolle gemacht hat. Ist das normal?
    2.) Die Behandelnden Ärzte haben ihr gute Chancen bei dieser Art von Tumor und Therapie vorausgesagt. Stimmt das?
    3.) Meiner Mutter fällt jegliche Art von körperlicher Betätigung schwer. Ist es richtig, wenn ich meine Mutter antreibe, sich zu bewegen?
    4.) Und Abschließend: Wenn diese Chemotherapie nicht erfolgreich ist. Gibt es noch weitere Möglichkeiten einer Behandlung?

    Ich wäre sehr Dankbar über Antworten oder Ansprechpartner, da ich momentan keine Ahnung mehr habe was ich machen soll.


  • RE: Gehirntumor (Oligodendrogliom III)


    Natürlich kann man unter Therapie ein MRT zur Kontrolle durchführen. Das wäre gerade hier sinnvoll, um einen Progress unter Chemotherapie von unspezifischen (Neben-)Wirkungen zu trennen. Auch ein Einsatz der PET (mit einer markierten Aminosäure) wäre dazu geeignet (wird nur von Privatkassen bezahlt). Wenn der Tumor nicht anspricht auf das Schema, wird es sicher schwierig, noch etwas Wirksames zu finden. Man könnte Temodal (ev. mit Irinotecan) als weitere sog. Second-line Behandlung diskutieren.

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