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Hirntumor

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  • Hirntumor

    Hallo,
    Frage : mein vater soll morgen entlassen werden. er hat "wahrscheinlich" einen grossen tumor, glioblastom, inoperabel lt. ärzte. allerdings wissen sie auch nach 2 wochen suchen noch nicht ob es nun ein primärtumor ist oder nicht. man hat keine anderen tumore im körper gefunden. hoffnungslos und man sollte ihm den rest seines lebens so angenehm wie möglich machen. der blutdruck ist zu hoch, zucker dto. und daher eine bestrahlung nicht hilfreich für ihn. das ist die aussage. soll man dann entgegen aussage der ärzte trotzdem auf eine strahlenbehandlung bestehen ?? wenn diese negativ anschlägt kann man doch immer noch aufhören, oder ? wir möchten uns nicht hinterher den vorwurf machen es nicht mit allen mitteln versucht zu haben, wem kann man die bilder schicken um eine aussage , andere meinung zu bekommen? allerdings nur eine kompetente aussage und kein versuchsdoktor...


  • RE: Hirntumor


    Hallo Peter,

    Also was Sie da weiter oben schreiben ist schockierend!
    Ich zitiere: Er hat warscheinlich einen großen Tumor im Kopf???
    Was sind denn das für Ärzte,die so was von sich geben?
    Mit einer einfachen CT oder MRT kann man so etwas doch schon genau festellen!
    Die Ärzte wissen nach 2 Wochen nicht ob es ein Primätumor ist!
    Die frage ist was suchen die überhaupt nach einem Primärtumor wenn Sie vermuten das es ein Glioblatom ist?
    Jeder halbwegs gebildete Mensch der sich etwas mit Medizin beschäftigt (Nicht nur ich als Arzt) weis das ein Glioblastom IMMER ein Primärtumor ist!
    Er geht schließlich von den sogenannten Neurogliazellen (Stützzellen) im Gehrin aus.
    Ich frage mich ernsthaft an welches Krankenhaus Sie da geraten sind!

    Was die Strahlentherapie betrifft so würde ich ihnen dringends erstmal raten zu einem Arzt zu gehen der wirklich etwas davon versteht!
    Nach dem was ich bisher gelesen habe wird mir abwechselnd heiß und kalt!
    Wenn man ihren Vater nicht mehr operieren kann bleibt nur noch die Strahlentherapie evtl ergäzend dazu eine Chemotherapie mit Temodal.
    Sonst wird ihr Vater leider,wenn es sich um ein Glioblastom handelt (ist ja nach 2 Wochen immer noch nicht sicher!???) in wenigen Wochen! daran sterben.
    Deswegen ist es auch so wichtig mit einem guten Strahlenspezialisten beraten zu lassen was bei ihrem Vater noch möglich ist und was nicht.
    Entschuldigen Sie wenn ich das so hart sage,aber Sie sollten keine Zeit damit verlieren hier Bilder in der Weltgeschichte herumzuschicken sondern schnellsten einen guten Stahlenspezialisten aufsuchen.Nur der kann ihrem Vater wirklich helfen!

    Alles Gute wünscht ihnen
    Michael D.

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    • RE: Hirntumor


      Hallo Peter,

      ich habe hier eine Adresse von Prof. Dr. Vogel.
      Dieser Arzt arbeitet in Berlin und kann Glioblastom Patienten recht gut behandeln. Die Heilungschancen stehen bei diesem Tumor aber leider sehr schlecht bis gar nicht. Aber eine Anfrage bei Prof Vogel lohnt sich:

      Prof. Dr. med. Siegfried Vogel (Neurochirurg)
      Sankt Gertrauden Krankenhaus
      Paretzer Str. 12
      Wilmersdorf
      10713 Berlin
      Telefon: 030/82 72 25 80 (oder 82 72 25 82), Fax: 030/82 72 21 80 (oder 82 72 21 82)

      Dann hier noch zwei Links von Betroffenen Patienten:

      http://home.mm-media.net/tumor/

      http://www.p-goeke.de/

      Das sind z.Zt. die besten Seiten. Es lohnt sich wirklich.

      Dann gehe bitte auch noch auf die Internetseite der Deutchen Krebshilfe.
      Dort kannst Du Dir eine Broschüre aus PFD_Datei rausladen oder diese in Heftform bestellen.
      Das ist auch sehr wichtig und interessant um die Vorgänge zu verstehen.

      http://www2.krebshilfe.de/ratgeber/r...sch=ratgeber08

      Mein Vater ist 67 und hat auch ein Glioblastom.
      Er bekam eine Betrahlung , ca. 6 Wochen.
      Es ist ein ewiges Auf und Ab.
      Für den Patienten ist es eine ganz schöne Belastung, die sich aber lohnt.
      Das alles wirkt lebensverlängernd.
      Wichtig ist auch ein guter Neuologe der Deinen Vater betreut (auch Psychisch) und auch Deine Mutter und Dich mit einbezieht.

      Mehr fällt mir erstmal nicht ein.
      Viele Grüße
      Stephanie

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      • RE: Hirntumor


        Es sollte schon wenigstens eine bioptische Sicherung erfolgen, obwohl man ein Glioblastom mit recht hoher Wahrscheinlichkeit aus dem CT bzw. MRT diagnostizieren kann. Aber es gibt Ausnahmen (!). Wenn es ein anderer Tumor (Metastase) wäre, würde es Therapie und Prognose erheblich ändern. In den meisten Neurochirurgien werden solche Punktionen durchgeführt. Sicher kann man in einer anderen Neurochirurgischen Klinik auch die Frage der Operabilität noch einmal stellen. Bei Inoperabilität wird man in der Regel eine Strahlentherapie empfehlen, die auf jeden Fall den Prozeß aufhält und das Leben etwas verlängert. Da müßte der Tumor schon sehr fortgeschritten und das Befinden sehr schlecht sein, um davon abzusehen.

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        • RE: Hirntumor


          im klinikum sagt man das er sich nächste woche vorstellen soll und man dann so schnell wie möglich mit der bestrahlung anfangen will. man hat ihn schon in der jetzigen klinik auf den kopf gestellt und keine anderen tumore gefunden. man will keine probe nehmen...soll man darauf bestehen...??? wenn ich es richtig revue passieren lasse, wollte men im klinikum eine probe haben und hat uns auch erklärt das man die braucht...nachdem man dann mit dem jetzigen krankenhaus telefoniert hat, soll es ohne probe gehen.....was soll man davon halten ???

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