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bauchspeicheldrüsenkrebs

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  • bauchspeicheldrüsenkrebs

    es geht um das pankreasschwanzkarzinom meiner mutti, da sie in hessen und ich in thüringen lebe, war es mir nicht möglich den entlassungsbefund, den sie ansprachen einzusehen, aber ich bekam heute einen anruf meiner tante, da meine mutti ja nicht weiss, was wirklich mit ihr los ist, was sie hat und die hat mir mitgeteilt, dass es ihr sehr schlecht geht, laut aussagen des krankenhauses, wo sie heute zum ultraschall war, hat sich das geschwür entscheidend vergrössert und der magen ist auch bereits befallen, es könnte zu blutungen kommen, sie hat auch 2 kg abgenommen und kann kaum lange auf den beinen stehen, ich weiss jetzt nicht, ob wir ihr es nicht doch sagen sollten, auch, wie ich ihr helfen kann, weiss ich nicht, wird es noch schlimmer? ich hatte mich so für sie gefreut, als die hausärztin nach einer blutuntersuchung mitteilte, dass die aktivität des tumors zurück gegangen ist, dass war ja dann wohl eine falschaussage, aber die laborwerte waren total gut laut der ärztin. was kann ich tun? was kommt auf mutti jetzt zu? sie überlegt natürlich den ganzen tag, warum sie abnimmt obwohl sie normal isst und versteht es nicht, sollen wir es ihr doch sagen?


  • RE: bauchspeicheldrüsenkrebs


    Ein progredientes Pankreaskarzinom mit Gewichtsabnahme. Da ist typischerweise die Lebenserwartung recht gering und es wäre aus meiner Sicht angebracht, die Dinge zu besprechen und sich nicht irgendwelche Komödien vorzuspielen. Man muß ja die Dinge nicht direkt beim Namen nennen. Erfahrungsgemäß wissen die meisten Patienten, was mit Ihnen los ist. Manche wollen es nicht wahrhaben. Dann sollte man das Spiel mitspielen. Aber man sollte keine Lügen auftischen.

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    • RE: bauchspeicheldrüsenkrebs


      habe schon 4 jahre nach Whipple-Op (Adeno-CA)ohne Chemo und ohne Bestrahlung überlebt und keine bescwherden mehr, tumorfrei.

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      • RE: bauchspeicheldrüsenkrebs


        hallo wind, danke für deine e-mail, ich finde es toll, dass du den krebs besiegt hast, bei meiner mutti ist er aber grösser geworden und mittlerweile ist der magen befallen, wie der doktor nach der ultraschalluntersuchung zu meiner tante gesagt hat, wird es in etwa ein bis zwei monaten ganz schlimm, mutti fragt nicht, was sie hat, sie hat weder die ärzte noch uns gefragt, wir haben es ihr auch nicht gesagt, ich hab aus dem bauch raus entschieden, als sie damals im krankenhaus lag und ich danach für drei wochen mit ihr zusammen war, was sehr schwierig ist, da ich in thüringen lebe und sie in hessen und kein fahrzeug und auch nicht das geld für zug und so habe, da ich arbeitslos bin, jedenfalls hab ich sie emotional wieder aufgepeppelt und als ich wieder heim musste, hat sie alles alleine gemacht in dem glauben, dass sie gesund wird, jetzt, nachdem sie wieder abgenommen hat, denke ich, sie vermutet, was sie hat, vielleicht will sie es ja auch gar nicht wissen, wenn sie jetzt fragen würde, dann würden wir ihr es schonend sagen, aber sie fragt nicht, ihr gehts auch soweit gut, sie geht viel spazieren und ist an und für sich, wie sie sagt, zufrieden. ich habe viel gelesen und ich denke, dass diese positive einstellung viel ausmacht. aber er ist doch nun so weit fortgeschritten, laut des doktors, dass es zu magenblutungen kommen kann. wie soll man das denn heilen. nur mit der positiven einstellung? und liegt es wirklich mit daran? wenn ich ihr dadurch noch ein paar schöne monate geben konnte, statt, dass sie es wusste und sich aufgegeben hätte, dann bin ich glücklich. aber wenn es ein mittel gäbe, dass sie auch noch jahre leben könnte, würde ich alles dafür tun. momentan bin ich sehr traurig, dass ich nicht zu ihr kann. wie kann ich ihr noch helfen?

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