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Verdacht auf Myosarkom

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  • Verdacht auf Myosarkom

    Sehr geehrter Herr Professor Wust,

    ich danke sehr für Ihre Antwort auf meine Fragen vom 8.7. zu der Erkrankung meiner Mutter.

    Seit heute habe ich auch das Ergebnis der MRT.
    Auch hier wird in der beobachteten RF am ehesten ein sarkomatöser tumoröser Prozess gesehen.
    Ein Lymphom und Adnextumor wird weitgehend ausgeschlossen.
    Eine tumoröse Infiltration der Psoasmuskulatur liegt allerdings nicht vor. es besteht jedoch der Verdacht auf eine knöcherne Filialisierung in der re. und li. Darmbeinschaufel sowie in der Massa lateralis des OS sacrums rechts.
    Re. inguinale LK(?)-Metastase von ca. 1,2 cm; Lymphödem im re. Bein.

    Der Termin zur Besprechung im Krankenhaus beim Chirurgen wurde mir telefonisch für die nächste Woche angekündigt. Es wurde dabei auch von einer Bauchspiegelung gesprochen. Ich vermute, daß dabei eine Gewebeprobe genommen werden soll (Krankenhaus in einer Kleinstadt in S-H). Sie verwiesen in Ihrer Antwort für diesen Fall auf eine onkologische Chirurgie mit Erfahrung bei Sarkomen. Ich müßte mich dann ja wohl vor diesem Eingriff nach einem anderen Krankenhaus umsehen und die geplante Bauchspiegelung im hiesigen Krankenhaus ablehen?!

    Ansonsten geschieht zur Zeit nichts!
    Meine Mutter spritzt fleißig Heparin und trägt gegen das geschwollene Bein einen Stützstrumpf bzw. Binde wegen der Erstdiagnose Thrombose im re. Bein.

    Ich welche Ríchtung sollte und muß ich aktiv werden?
    Meine Mutter ist 79 Jahre alt; jedoch voller Tatkraft und Freude am Leben.


  • RE: Verdacht auf Myosarkom



    ... ein weiteres Gespräch mit dem Krankenhaus war sehr informativ und beruhigend.
    Man ist sich dort der Verantwortung durchaus bewußt und in der Lage die eigenen Möglichkeiten einzuschätzen und bei Bedarf Rat und Tat an andere Einrichtungen zu übertragen.

    Kommentar


    • RE: Verdacht auf Myosarkom


      Die Diagnose muß zunächst feststehen. Wenn eine Bauchspiegelung geplant ist, geht das in die richtige Richtung (=Laparoskopie). Aufgrund des Alters wird nicht jede therapeutische Option in Betracht kommen. Auch schränkt der Verdacht der Metastasierung diese Möglichkeiten ein. Daher sollte man vielleicht nicht zuviel Wirbel veranlassen und zunächst die Diagnose abwarten. Versuchen Sie anzuregen, dass Ihre Mutter in einer Tumorkonferenz vorgestellt wird (wenn die Diagnose feststeht oder aus irgendwelchen Gründen nicht erhoben werden kann).

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