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88Jahre und Brust-OP

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  • 88Jahre und Brust-OP

    Sehr geehrte Damen und Herren!
    Bei meiner Oma wurde Leberkrebs ( ca.4,5 cm ) festgestellt. Sie ist 88 Jahre alt. Nun wurde sie auf den Kopf gestellt. Sie ist ansonsten wirklich topfit. Da ein Verdacht auf Brustkrebs bestand, sollte sie an der Brust operiert werden. Zum Glück oder auch nicht wurde der Arzt am Operationtag krank und die OP sollte um einen Tag verschoben werden. Nun hat sie aber erst mal das Krankenhaus verlassen, da meine Oma psychisch so angespannt war. Sie ist sich absolut nicht sicher, ob sie in ihrem Alter noch eine BrustOP machen lassen soll. Vor dem Termin war sie sich auch schon nicht sicher.
    Ihr geht es wirklich sehr gut. Die einzigen Beschwerden ist ein leichtes Völlegefühl. Soll sie eine Brust Op wagen oder eher nicht? Sie ist glücklich, dass sie am vorhergesehenen Tag nicht operiert wurde.
    Auf einen Tip wäre sie wirklich dankbar.


  • RE: 88Jahre und Brust-OP


    In diesem Alter sind Brustkarzinome fast immer hormonsensibel, so dass man unter Berücksichtigung des Alters auch einfach nur Tamoxifen einnehmen könnte. Ideal wäre natürlich eine Sicherung der Diagnose. Das hätte man mit der Brust-Op erreicht. Vielleicht kann man auch eine Probe des Leberherdes entnehmen und nachweisen, dass es die Metastase eines Mammakarzinoms ist. Wie gesagt, in dem Alter sollte man etwas flexibel und pragmatisch vorgehen (und belastende Maximaltherapien vermeiden).

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