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Gastroskopie

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  • Gastroskopie

    Sehr geehrter Herr Prof. Wust,

    Wegen länger bestehender Heiserkeit bin ich von meiner HNO-Ärztin zu einer Gastroskopie geschickt worden.
    Nun habe ich das Ergebnis der Probenentnahmen bekommen:

    1. Cardia: Minimale, nicht aktive Gastritis der Cardiaschleimhaut mit zystischer Ektasie multipler Foveolen (letzteres Restzustand nach Abheilung einer Läsion) sowie fokale pankreatisch-azinäre Metaplasie des Drüsenkörpers. Kein Plattenepithel aus der Speiseröhre. Keine Barrettschleimhaut.

    2. Antrum und Corpus: Antrumschleimhaut mit leicht apikaler Fibrose der Lamina propria, als möglicher Hinweis auf eine chemisch-toxische Schleimhautschädigung. Corpusschleimhaut ohne krankhafte Veränderungen. Keine HP-Gastritis.

    Einen Termin, bei dem diese Ergebnisse besprochen werden sollen, habe ich erst in 2 Wochen, und auch nur bei der HNO-Ärztin. Angeblich macht der Internist nur Untersuchungen, aber keine Sprechstunde.
    Nun mache ich mir aber Sorgen, daß diese Veränderungen (Metaplasie, Fibrose, Schleimhautschädigung) auf eine bösartige Veränderung hinweisen könnten bzw. zu einer bösartigen Veränderung führen könnten.
    Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir sagen würden, was Sie davon halten. Was bedeutet dieser Befund für mich im Klartext? Muß man einen solchen Befund nach einiger Zeit kontrollieren? Muß/Kann man etwas tun, um weitere Schädigungen zu verhindern?

    Vielen Dank!

    Vera


  • RE: Gastroskopie


    Es handelt sich um unspezifische Veränderungen aufgrund von Schleimhauteinwirkungen, die keine Vorstufen von bösartigen Veränderungen darstellen. Was das für Schleimhaut-einwirkungen sind, sollten Sie besser Ihren Gastroenterologen fragen. Eventuell hängt es mit der Magensäure zusammen oder einer Infektion. Vielleicht empfiehlt man eine Tabletteneinnahme. Auf jeden Fall reicht es, in 14 Tagen den Befund zu besprechen. Die Heiserkeit wird allerdings dadurch nicht erklärt.

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