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Hodenkrebs

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  • Hodenkrebs

    Bei meinem Freund wurde am 04.01.2002 Hodenkrebs im linken Hoden diagnostiziert. Leider war er schon so weit fortgeschritten, das sich ein 7cm Metastasen Herd in der rechten Lunge befand und kleinere Metastasen Herde in der Leber.
    Die Behandlung wurde daraufhin wie folgt festgelegt: 6 Chemotherapien PEB Chema (hat er soweit alle gut vertragen), Not-OP nach der 2 Behandlung da sich eine Entzündung in der rechten Lungenhälfte entwickelt hatte und er 4 Liter Wasser, Eiter etc. in der Lunge bzw. auch in den Bronchien hatte. Nach 5 Wochen konnten die Drainagen gezogen werden und die Lunge hatte sich soweit erholt.
    Jetzt steht in der nächsten Woche die OP am linken Hoden bevor mit gleichzeitiger Gewebeentnahme am rechten Hoden.
    Doch meine Frage lautet: Da bei meinem Freund die Lymphknoten im Bauch auf ca. 13 cm angeschwollen waren zu einem richtigen Paket, überlegen die Ärtze im Moment ihm diese Reste auch noch zu entnehmen. Ist das wirklich nötig, wenn ja warum, er wird doch im nächsten Jahr alle 6 Wochen kontrolliert. Oder können Sie mir noch einen Arzt nennen, bei dem wir uns eine zweite Meinung einholen könnten in der Nähe von Köln. Eigentlich hatten wir bis jetzt ein sehr gutes Verhältnis zu unseren Ärtzen nur leider haben Sie uns mitbekommen lassen, das Sie im Moment selber nicht weiterwissen. Die eine Hälfte meint operieren, die andere lasst die Finger davon. Wir wissen nicht mehr was tun sollen, was hat eigentlich der Histologische Befund von der Hoden OP damit zu tun.
    Ich hoffe Sie können mir einwenig weiterhelfen. Mein Freund und ich sind erst 24 und 26 Jahre alt, bitte helfen Sie mir bzw. uns.



  • RE: Hodenkrebs


    Hallo Vivien,

    ich studiere Medizin an der Uni in Bonn. Ich habe vor einigen Wochen ein Praktikum in der Urologie dort gemacht und mitbekommen, daß der Oberarzt Dr. Albers sich vor allem mit Hodentumoren sehr gut auskennen soll. Vielleicht könnt Ihr da ein 2. Meinung einholen, weil man sich dort mit diesem Thema gut auskennt. Diesen Eindruck hatte ich zumindest. Ist ja auch nicht so weit von Köln.

    http://www.meb.uni-bonn.de/urologie/index.htm

    Alles Gute für Euch!

    Felice

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    • RE: Hodenkrebs


      Hallo Vivien,
      ich hatte selbst Hodenkrebs 1999.Besonders empfehlen kann ich Urologe Priv.-Dozent Dr.Albers,Uni-Klinik in Bonn oder Prof.Beyer,Uni Marburg,Onkologie

      Auf jeden Fall kann ich nur sehr empfehlen eine 2.bzw.3.Meinung einzuholen.Das Erfahrungs.bzw.Wissenspektrum der einzelenen Ärzte ist sehr unterschiedlich.Die beiden genannten haben sehr viel spezielle Erfahrung mit Hodenkrebs.Beide sind in der AUO (Arbeitsgruppe in Deutschland spez.für Hodentumore.

      Viel Glück und Gesundheit wünscht Dirk.

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      • RE: Hodenkrebs


        Hallo Vivien,
        ich hatte selbst Hodenkrebs 1999.Besonders empfehlen kann ich Urologe Priv.-Dozent Dr.Albers,Uni-Klinik in Bonn oder Prof.Beyer,Uni Marburg,Onkologie

        Auf jeden Fall kann ich nur sehr empfehlen eine 2.bzw.3.Meinung einzuholen.Das Erfahrungs.bzw.Wissenspektrum der einzelenen Ärzte ist sehr unterschiedlich.Die beiden genannten haben sehr viel spezielle Erfahrung mit Hodenkrebs.Beide sind in der AUO (Arbeitsgruppe in Deutschland spez.für Hodentumore.

        Viel Glück und Gesundheit wünscht Dirk.

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        • RE: Hodenkrebs


          Wenn sich alle Tumormanifestationen unter der Chemotherapie komplett zurückgebildet und nur das LK-Konglomerat verblieben ist, wäre eine operative Entfernung empfehlenswert, da sich in diesem Rest möglicherweise (oder sogar sehr wahrscheinlich) therapierefraktäre Reste des Karzinoms befinden. Mir ist nicht ganz klar, ob die erstgenannte Voraussetzung wirklich erfüllt ist. Auch die histologische Begutachtung des Primärtumorrestes geht als Kriterium ein. Eine PET-Untersuchung mit 18-F-FDG wäre sicher hilfreich, da sie Informationen sowohl zur Vitalität des Tumorrestes als auch hinsichtlich weiterer (ev. noch unbekannter) Manifestationen liefern kann.

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