#}
  • Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Frage an Professor Wolf

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Frage an Professor Wolf

    Hallo Herr Professor Wolf,
    vor einiger Zeit hatte ich ihnen schon mal geschrieben in der Sache um meinen Schwiegervater und sie haben schnell geantwortet,wofür ich ihnen sehr dankbar war und bin.

    Mein Schwiegervater(71) hat im August letzten jahres die Diagnose bekommen,Lungenkarzinom,kleinzelliger Krebs,Metastasen in Leber und Knochen.Kaum noch eine Chanse.
    Er bekam dann 6 Zyklen Chemo und dann sagte man ihm es wäre alles weg.Die folgenden 2 nachuntersuchungen waren auch O.B. dann allerdings,bei der dritten fand man Metastasen im Gehirn.Es folgten 14 Tage Bestrahlung die ihn schon etwas mehr mitgenommen haben.Jetzt aber ca.2 Wochen nach Ende der Bestrahlung geht es ihm richtig schlecht.Er ist kaum noch was ,auch trinken nicht.Er kann sich kaum auf den Beinen halten,ist ständig müde und kann doch schlecht schlafen,er ist um Nase und Mund ganz gelb und der Rest ist braun-bläulich,er hat sehr starke Schmerzen,man hat festgestellt das die leber geschwollen ist,er hat einen Hefepilz auf der Zunge.....!
    Jetzt soll er nächste Woche wieder Chemo bekommen.Meine Frage:Wie soll der Mann ,der sich kaum alleine bewegen kann,die Chemo vertragen?
    Ich muß dazu sagen das er inzwischen Morphinhaltige Tapletten bekommt.

    ist sein körperlicher Zustand auf die Bestrahlung zurückzuführen oder müssen wir uns darauf einstellen das es die "Endphase" ist??
    Wissen sie,ich will ja gar nicht mit meinen Schwiegereltern darüber reden aber ich brauch solche Info`s um es verarbeiten zu können.
    Bitte antworten sie schnell.
    Ich danke im Vorraus für ihre Mühe.

    Liebe Grüße Tina


  • RE: Frage an Professor Wolf


    ich muß mich entschuldigen,Ich meinte natürlich Professor Wust.

    LG Tina

    Kommentar


    • RE: Frage an Professor Wolf


      Wenn Hirnmetastasen aufgetreten sind, ist die Prognose schlecht. Die Bestrahlung hat (wie Sie es beschreiben) nicht zu einer Besserung geführt. Es ist nun schwer zu sagen, ob die Beschwerden (Lethargie, Inappetenz etc) von den (nicht ausreichend behandelten) Hirnmetastasen kommen. Außerdem sind die Lebermetastasen progredient (mit Kapselspannung, schmerzmittelpflichtig). Das alles spricht für einen ungünstigen progredienten Verlauf. Eine Ansprechen auf die (geplante) Chemo wäre die einzige Chance. Wenn sie nicht anspricht, wird es vermutlich schnell gehen. Dann ist das Leiden wenigstens kurz. Ich würde daher den Dingen Ihren Lauf lassen.

      Kommentar

      Lädt...
      X