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Langzeitfolgen der Bestrahlung

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  • Langzeitfolgen der Bestrahlung

    Sehr geehrter Herr Professor Dr. Wust,
    wir haben vor kurzem telefoniert. Ich leide unterer enomer Müdigkeit wahrscheinlich aufgrund einer Strahlenbehandlung nach OP eines Astrozytoms Grad III. Sie nannten mir einen Dr. Hartmann in Düsseldorf, der mir mit einer Sauerstofftherapie helfen könnte. Dieser sagte mir aber, dass es völlig unklar sei, ob diese Therapie bei einer Ursache wie meiner überhaupt helfen würde. Er habe keine Erfahrung. Was raten Sie mir? Ich freue mich auf Ihre Antwort. Vielen Dank!
    mit freundlichen Grüßen Annette Krause

  • RE: Langzeitfolgen der Bestrahlung


    Das ist richtig, daß es darüber keine (validen) Untersuchungen gibt. Wenn es für Ihre Beschwerden klare Standardtherapien gäbe, würde man sie anwenden.
    Andererseits haben Sie nicht viel zu verlieren. In der Medizin wird sehr viel ausprobiert (eigentlich in der Mehrzahl der Fälle – vor allem die vielen kleinen Mittelchen, die der Hausarzt einsetzt). Daher könnten Sie doch eine solche hyperbare Sauerstofftherapie probieren – zumindest ein paar Sitzungen. Wenn es nicht besser wird, stellen Sie es ein. Wenn es hilft, haben Sie einen Benefit. Man nennt dies einen Heilversuch.
    Sie müßten Herrn Hartmann davon überzeugen, daß er einen solchen Heilversuch bei Ihnen durchführt. Offenbar kann er ja einen Positiveffekt auch nicht ausschließen. Ansonsten soll er Ihnen Adressen nennen, wo Sie die Therapie auf eigene Kosten durchführen lassen können.
    Wenn es Ihnen nicht gelingt, an die Sauerstofftherapie heranzukommen, bleiben nur die üblichen unspezifischen Maßnahmen gegen Müdigkeit: Viel frische Luft, Bewegung, Kreislaufanregung, vielleicht durchblutungsfördernde Maßnahmen.

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    • RE: Langzeitfolgen der Bestrahlung


      Sehr geehrter Herr Prof.Dr.Wust,
      herzlichen Dank für Ihre Antwort!
      Ich werde Ihren Rat befolgen!

      Ihnen alles Gute und freundliche Grüße

      Annette Krause

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