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Lebermetastasen nach Brustkrabs

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  • Lebermetastasen nach Brustkrabs

    Sehr geehrter Prof. Wust,
    meine Mutter hatte vor 5 1/2 Jahren Brustkrebs und seit 1 1/2 Jahren nun Lebermetastasen ( beide Leberlappen sind massiv befallen ), in deren Folge sie Chemotherapien bekam. Seit nunmehr etwa vier Wochen hat sie massive Wasseransammlung im Bauchraum, kann kaum laufen bzw. sitzen, wird punktiert und erhält wieder Chemo..
    Mit welchen weiteren Verlauf ist zu rechnen?
    Prognosen sind schwierig , das zeigt uns die Verschlossenheit der behandelnden Ärzte.
    Vielen Dank für Ihre Mühe.

  • RE: Lebermetastasen nach Brustkrabs


    Lebermetastase nach Brustkrebs !
    1983 war mein Erstbefall (Stecknadelkopf groß) Entfernung der linken Brust (keine Bestrahlg. keine Chemo) 1996 nach Brustaufbau aus Bauchraum ein halbes Jahr später Kirschkerngroßes Rezitiv. Entfernung mit anschließender Bestrahlung. Verwechselung mit fast Namensgleicher Patientin (Knochenkrebs) in der Strahlenklinik. 14 Bestrahlungen auf Brust und Knochen. Nach eigener Bezweiflung Irrtum festgestellt. Brustbestrahlung ging weiter. 2001 Juni Pflaumengroße Metastase im linken Leberlappen .Operative Entfernung. Ende September Nachuntersuchung. Wieder Neubefall des rechten Leberlappens. Eine Woche Krankenhaus Aufenthalt mit einsetzen eines Ports. Mitlerweile Metastase (4-5 cm groß ) mit 2 kleinen Nebenherden. Ab Oktober 6 starke Chemoschübe. Februar neue Nachuntersuchung. Die große Metastase hat sich in der Zeit der Portoperation explosionsartig nach eigenem Empfinden vergrößert. Mit Beginn der Chemo allerdings zum Stillstand gekommen. Die kleineren Herde sind verschwunden .Wie geht es weiter? Habe Chemo einigermaßen gut überstanden. Bin großer Kämpfer. Algemeinbefinden gut. Ernährung Bio. Sehr viel Gemüse,Obst,Haferflocken,Brottrunk,Fermentgetreide ,Granulat Hepa-Merz 6000mg,Orthomol flavon f, als Medizin Aromasin.Seit kurzem auch Kombuchagetränk. Die große Metastase ist nach Meinung meines Prof. zum Laesern zu groß. Ist es möglich mit Bestahlung erfolg zu haben. Gibt es das, daß sich eine Metastase verkapselt? Seit gestern habe ich eine Zusage der BfA für eine stationäre Nachbehandlung in der Heilbiologischen Tumorklink in Freiburg Br.Leider ist die Wartezeit für eine Einweisung erschreckend lang ( Oktober ) Werde im Mai 60 und habe noch ein vitales Gfühl in mir .Bitte geben Sie mir ehrl.schonungslose Auskunft

    Danke

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    • RE: Lebermetastasen nach Brustkrabs


      Beim Mammakarzinom gibt es eine ganze Reihe von Chemotherapeutika. Das erneute Ansprechen hängt sicher von den bereits erfolgten Vorbehandlungen ab, die ich nicht kenne. Z.B. wäre wichtig, ob schon Anthrazykline (Epirubicin) gegeben wurden. Wenn nein, könnte mit einem er-neuten Ansprechen gerechnet werden. Es ist aber schwierig, wenn nicht unmöglich, den Verlauf vorherzusagen. Es gibt sowohl sehr günstige als auch ungünstige Fälle. Daher halten sich die Ärzte zurück, obwohl Sie sicher ihr bestes versuchen. Ich kann verstehen, daß Sie möglichst genaue Vorhersagen haben wollen – die sind aber eigentlich nicht möglich, bzw., wenn überhaupt, nur von dem Arzt, der die meisten Informationen hat (und das bin ich bestimmt nicht).
      Grundsätzlich muß man leider sagen, daß die von Ihnen beschrieben Peritonealkarzinose eine relativ schlechte Prognose hat (Sie sollten also die Erwartungen eher nicht zu hoch schrauben).

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