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Früherkennung

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  • Früherkennung

    Meine Mutter ist 1998 an AML erkrankt, seit dem werden alle 6 Wochen Blutuntersuchungen durchgeführt, meine Bedenken sind, kann man wirklich vom Blutbild erkennen, ob die Krankheit wieder aufgetaucht ist?Ich möchte dann nicht das man mir sagt, oje wir haben es zu spät gesehen, wir können nichts mehr machen für deine Mutter(bei meiner Freundin war es so, ihr Papa hatte Magenkarzinom, und später metastasen im Bauch,die sie nicht früh genug erkennen konnten)

    Meine 2te Frage wäre, wie steht es mit Genussmitteln die wir jeden Tag zu uns nehmen, vor allem Kaffee, (mit Kaffeeweisser), wir trinken pro Tag 2 bis 3 Tassen Kaffee, ist das schädlich auf die Dauer?Wie schaut es mit schwarzem Tee aus?

    Ich danke Ihnen vielmals

  • RE: Früherkennung


    Periphere Blutuntersuchungen sind sicher ausreichend. Ein Rezidiv würde dort sehr schnell zu Veränderungen führen. Bei den von Ihnen genannten Genußmitteln sind bisher keine Nachteile bekannt geworden. Wenn irgendein Risiko bestehen würde (nicht bewiesen!), ist es sicherlich klein und liegt im Rahmen anderer Risiken, die wir tagtäglich in Kauf nehmen (z.B. das Risiko, einen Unfall zu erleiden).
    Übrigens: das frühere Erkennen von Metastasen führt nicht unbedingt dazu, daß sie besser behandelbar sind.

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    • RE: Früherkennung


      Sehr geehrter Prof. Wust,

      in Sachen Früherkennung habe ich jetzt ebenfalls die Frage, ob Blutuntersuchungen nicht ausreichend sind? Man will bei mir 1 Jahr nach autologer Stammzellrückgabe nach AML unbedingt eine Beckenkammbiopsie durchführen, obwohl die Blutwerte mittlerweile völlig in Ordnung sind. Die Begründung des Arztes ist aber, dass man bei einem Rezidiv einer akuten Leukämie unter Umständen erst sehr spät Veränderungen im Blutbild erkennen kann und der Blick ins KM da mehr Aussagekraft hat.

      Ich weiss nicht, ob ich das wirlklich will, weil diese Untersuchung für mich persönlich ein echter Horror ist und wie gesagt die Blutwerte wirklich okay sind (keinerlei Auffälligkeiten), selbst die Thrombozyten haben sich wieder auf einen normalen Wert eingespielt (AML M4 Eo, bei Diagnose ca. 30.000 Thromb.).

      Nach den Richtlinien des Münchener Tumorzentrums sollten Knochenmarkspunktionen bei AML nach Therapieende im ersten Jahr alle drei Monate, im zweiten Jahr halbjährlich und dann 1x pro Jahr bzw. bei Bedarf erfolgen. Ist ja schön und gut, aber muss das wirklich in jedem Fall so sein oder reicht wie Sie meinten "Periphere Blutuntersuchungen" ? Ich bin deswegen zur Zeit ziemlich ratlos, möchte ich doch nichts versäumen, aber auch nicht unbedingt jede Untersuchung machen lassen.

      Vielen Dank - Ihre A.

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