• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

gebärmutterkrebs

Einklappen

X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • gebärmutterkrebs

    sehr geehrter herr prof. wust,

    meine großmutter ist heute ins krankenhaus gekommen, nächste woche wird die total-op durchgeführt. sie ist vor ca. 2 wo. aufgrund von blutungen zum frauenarzt gegangen, nach der ausschabung kam die diagnose: krebs. nach der ausschabung hatte sie auch eine blasenentzündung, nun habe ich gerade gelesen, dass dies ein schlechtes zeichen ist. wie kommt es, dass die ärzte uns nicht genau sagen können in welchem stadium sich der krebs befindet, kann man das wirklich erst bei der op sehen? nun hat sie ja noch eine menge größere und kleinere voruntersuchungen, bei einer dieser untersuchungen stellte man heute außerdem noch eine "problem" an der aorta fest,l auch hierzu haben wir keine genauen angaben. das lässt mein vertrauen nicht gerade wachsen, warum ist alles so ungenau? ich mache mir große sorgen, zumal dass nicht die erste konfrontation mit der diagnose krebs ist in unserer famlilie! ich danke ihnen schon im voraus von ganzem herzen für ihre antwort und verbleibe mit freundlichen grüßen

  • RE: gebärmutterkrebs


    Es ist richtig, daß das Stadium (also die Infiltrationstiefe ins Myometrium und auch der Status der Lymphknoten) erst nach Op und histologischer Aufarbeitung bekannt sein wird. Da müssen Sie schon abwarten. Die Ärzte befinden sich ja zur Zeit selber auf der Suche nach der Diagnose bzw. versuchen ihr bestes, die Op richtig vorzubereiten. Da ändert sich der Informationssztand oft sehr schnell und vieles wird ja von Angehörigen (und vom Patienten selbst) nicht richtig verstanden, verwechselt oder zumindest nicht richtig gewertet. In dieser Situation sind (muß ich leider sagen) Angehörige oft nicht hilfreich. Am besten wäre es, wenn sie sich zurückzögen und abwarten, bis die Abklärung erfolgt ist.
    Ein bißchen Vertrauen in die Medizin muß man schon haben. Natürlich kann man die Frage stellen, ob ein Krankenhaus gut oder weniger gut ist. Das sollte aber vorher geklärt werden. Wenn der Patient erst einmal in Behandlung ist, sind Irritationen eher schädlich.
    Eine Blasenentzündung kann auch durch Blasenkatheterismus (während der Ausschabung) entstehen - ich sehe nicht, daß das automatisch ein schlechtes Zeichen ist.

    Kommentar