• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Bauchspeicheldrüsenkrebs

Einklappen

X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Bauchspeicheldrüsenkrebs

    Hallo!
    Es geht um meinen Vater. Im März 2001 wurde bei ihm Bauchspeicheldrüsenkrebs mit Lebermetastasen diagnostiziert. Bis Anf. Jan.2002 hat er Chemo bekommen. Dann hat er sie nicht mehr vertragen. Seit dieser Zeit hat er einen dicken Bauch bekommen und hat eine gelbliche Hautfarbe. Mind. einmal die Woche wird bei ihm das Wasser aus dem Bauch abgezogen. Er hat aber keine großen Schmerzen und nimmt auch kein Morphium. Er kann auch noch ganz gut essen. Nur die Spannung im Bauch bereitet ihm Schmerzen. Wie kann man ihn noch behandeln lassen? Gibt es die Möglichkeit, daß das Wasser wieder zurück geht?

  • RE: Bauchspeicheldrüsenkrebs


    Man könnte einen Aszites (so nennt man das Wasser im Bauch) mit einer intraperitonealen Chemotherapie direkt in den Bauchraum behandeln. Dazu muß ein Port gelegt werden. Es ist aber die Frage, ob das wirklich so viel hilft – zumal zur Zeit wenig Beschwerden bestehen. Ob eine weitere Chemo möglich ist, kann ich nicht beurteilen (z.B. Capecitabin oral?). Beim me-tastasierenden Pankreaskarzinom sind nach einem Jahr die Behandlungsmöglichkeiten einge-schränkt, so daß man nicht zu viel Klimmzüge machen sollte.

    Kommentar


    • RE: Bauchspeicheldrüsenkrebs


      Hallo Herr Prof. Wust!
      Danke für Ihre Antwort. Gestern wurden bei meinem Vater 4 Liter Wasser abgezogen. Dann hat der Arzt eine andere Flüssigkeit eingepumpt und in die Vene gespritzt. Das soll angeblich die Leberfunktion unterstützen. Da mein Vater auch Probleme mit dem Wasserlassen hatte. Gestern abend war er dann auch so gut drauf. Fühlte sich wohler, ohne die ständige Spannung im Bauch. Aber heute morgen ging es ihm wieder sehr schlecht. Er mußte sich ständig übergeben und hatte Bauchkrämpfe. Daraufhin ist er noch mal zum Arzt. Der hat ihm dann eine Spritze gegeben mit der Bemerkung, dann ginge es ihm besser. Danach war mein Vater kaum noch ansprechbar. Der Arzt hat ihm wohl Morphium gespritzt. Es ist schrecklich, wenn die Person dann so weggetreten ist. Der Arzt sagte auch, wenn morgen die Schmerzen noch da sind, sollte er ins KH und sich noch so eine Spritze abholen. (Den Namen hat er aufgeschrieben) Was hat der Arzt mit meinem Vater gemacht? Hat er ihn schon abgeschrieben, wenn er ihm Morphium gibt? Zu meiner Mutter sagte er heute, die Leber wird sich wieder etwas erholen. Was sollen wir glauben? Vielleicht können Sie uns helfen? Vielen Dank.

      Kommentar