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Gebärmutterhalskrebs

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  • Gebärmutterhalskrebs

    Sehr geehrter Herr Professor!

    Vor 2 Wochen wurde bei mir eine Konisation durchgeführt. Ich wurde mit PAP III D von meinem Frauenarzt ins Krankenhaus überwiesen. Die Mikroskopie ergab folgenden Befund:
    Im Anschluß an regelrecht geschichtetes Plattenepithel der Portioaußenfläche findet sich im Bereich der Umwandlungszone über gering chronisch entzündungsinfiltriertem Cervixstroma ein mittel- bis höhergradig schichtungsgestörter Epithelbelag mit mittelgradig ausgeprägten Zell- und Kernatypien, der teilweise tiefer in einzelne Cervixdrüsen einwächst, jedoch durchwegs auf die Basalmembran beschränkt bleibt. Lediglich an einer kleinen, weniger als 1 mm großen Stelle scheint diese Zellformation die Basalmembram zu durchbrechen und das angrenzende Gewebe beginnend zu invadieren. Dieser Prozeß ist jedoch so umschrieben und von so geringer Ausdehnung, dass eine sicher Tiefenmessung nicht möglich ist (geschätzt 5-10 ?). Im Anschluß an diese Areale findet sich unauffällige Cervixmukosa. Die Absetzung weit im Gesunden.
    Cervicale intraepitheliale Neoplasie Grad III (Carcinoma in situ) mit beginnender, umschriebener Mikroinvasion, weit im Gesunden reseziert p T 1 a 1.

    Raten Sie mir, die Gebärmutter entfernen zu lassen oder müßten 3-monatige Kontrolluntersuchungen in diesem Fall ausreichen? Ich habe einen 6-jährigen Sohn, möchte ev. noch ein weiteres Kind, dieser Kinderwunsch ist jedoch nicht so stark ausgeprägt, dass ich dafür ein Risiko eingehen möchte!

    Ich bitte Sie um Stellungnahme!

    Vielen Dank,
    B. Schwen


  • RE: Gebärmutterhalskrebs


    Ihre Frage zielt auf die Behandlung des mikroinvasiven Karzinoms im Stadium IA1, d.h. kleiner 3 mm Infiltrationstiefe. Aus Sicherheitsgründen werden die meisten Ärzte zur Hysterektomie mit Lymphadenektomie raten. Bei Ihnen scheint die Tiefe noch deutlich niedriger zu sein (unter 1 mm). Eine Reihe von Beobachtungsstudien nach alleiniger Konisation in diesem Stadium (IA1) hat gezeigt, daß die Zahl der Rezidive unter diesen Umständen in der Tat sehr gering ist (Bereich unter 1 %). Daher ist es m.E. vertretbar, es bei der alleinigen Konisation zu belassen, wenn Kinderwunsch besteht. Gefäß- oder Lymphinfiltration scheint ja nicht nachgewiesen (würde als Risikofaktor gelten). Ein kleines Restrisiko (vielleicht 1%, eher weniger) verbleibt, und das müssen Sie letztlich selbst tragen (das kann Ihnen keiner abnehmen, da es unabhängig von irgendwelchen Empfehlungen besteht).

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    • RE: Gebärmutterhalskrebs


      Hallo,
      lassen Sie bitte nicht operieren, wenn es nicht dringend ist und der Arzt ja eigentlich abräht. Informieren Sie sich auf den pilhar.com-Seiten zur NEUEN MEDIZIN. Bei Gebährmutterhalskrebs gibt es einen bestimmtes Konflikt, der gelöst werden muß, außer der Krebs hat hormonelle Ursachen (z.B. Pille). Es gibt schon mehr Ärzte als man glauben mag, die heimlich nach der NEUEN MEDIZIN verfahren. Sie werden wieder gesung - keine Angst!!! Wenn Sie noch fragen haben mailen Sie mir.

      Herzlichst Vivien

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