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Kleinhirnbrückenwinkeltumor

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  • Kleinhirnbrückenwinkeltumor

    Sehr geehrter Herr Prof. Wust,

    nachdem ich, wegen Verdacht auf einen Höhrsturz, 8 Tage mit Infussionen in der Uni-Klinik behandelt wurde und nun bereits seit 3 Wochen krank bin wird morgen eine Kernspin-Tomographie "MRT-Schädel mit KM" durchgeführt. Diese Untersuchung soll Aufschluss darüber geben, ob ein Kleinhirnbrückenwinkel-Tumor bzw. ein Akustikusneurinom vorliegt. Unabhängig davon hat sich an meinem Zustand in den letzten 3 Wochen nichts geändert, d.h. Übelkeit, Müdigkeit, Schlafstörungen, manchmal leichte Schwindelgefühle. Kann das evtl. auch von den Medikamenten: Pentoxifyllin AL, Exeu, Doxy 200-100 kommen ? Des weiteren wende ich seit ca. 5 Tagen Nasenspülungen mit Emser Salz an. Die Nase ist jedoch weiterhin verstopft. Kann ich noch irgend etwas tun damit ich wieder fit werde um endlich wieder 100 % Leistungsfähig zu sein ?
    Über eine Antort würde ich mich sehr freuen.

    Herzlichen Dank

    Mit freundlichen Grüßen

    Uwe Hartmann

  • RE: Kleinhirnbrückenwinkeltumor


    Die von Ihnen beschriebenen Beschwerden sind eigentlich kein Hörsturz, sondern dazu kommen ja noch vestibuläre Funktionsstörungen (Schwindel, Übelkeit). Das alles kann auf Zirkulati-onsstörungen/Durchblutungsstörungen beruhen, die man mit vasoaktiven Medikamenten zu bessern versucht. Offenbar will man noch einen Infekt (Nasennebenhöhlen?) behandeln (mit Tetracyclinen). Letztere können etwas auf den Magen schlagen, was vielleicht die Übelkeit bedingt? Dennoch sollten die Beschwerden eher nicht von den Medikamenten kommen. Differen-tialdiagnostisch muß man den von Ihnen genannten Tumor ausschließen, derr die gleichen Nerven reizen kann. Warten Sie das Ergebnis ab.
    P.S.: Eigentlich sollten solche Erklärungen von Ihren behandelnden Ärzten kommen. Schließlich befinden Sie sich auf einer Station. Vermutlich zahlt Ihre Kasse viele Hundert € pro Tag für Ihren Aufenthalt. Da könnten ein paar ärztliche Erklärungen mit drin sein.

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