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Brustkrebs, Lebermetastasen - wie weiter?

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  • Brustkrebs, Lebermetastasen - wie weiter?

    Frage an Prof.Dr.Wust:

    Hallo, ich habe eine Frage.
    Im letzten Sommer wurde bei mir ein metastasierender Brustkrebs mit Metastasen im Oberschenkel, Wirbelsäule, Schulter und vor allem Leber festgestellt.
    Das Mammakarzinom wurde operativ entfent, die Knochenmetastasen bestrahlt.
    Der Tumor ist hormonrezeptor-positiv, darum bekomme ich z.Zt. laufend Zoladex (Antiöstrogen); Zum Schutz der Knochen bekomme ich das Bisphosphat Aredia.
    Wegen der Leber wurde eine ChemoTherapie mit Navelbine durchgeführt.

    Nun hat sich bei einer Nachuntersuchung herausgestellt, daß die Metastasen in der Leber zugenommen haben. Daraufhin gibt das behandelnde Krankenhaus keine weitere Empfehlung mit der Begründung "Wir würden jetzt auch nur im Nebel stochern".

    Meine Frage lautet:
    Welche nachfolgende Behandlung wäre nun sinnvoll?
    Sehr positiv wird Xeloda diskutiert und von Ukrain (Schöllkraut) werden wahre Wunderdinge berichtet, um nur zwei Beispiele zu nennen.

    Ich würde mich freuen, wenn Sie hierzu etwas antworten könnten.

  • RE: Brustkrebs, Lebermetastasen - wie weiter?


    Beim metastasierenden Mammakarzinom gibt es wirklich eine Fülle von Therapiemöglichkeiten. Das von Ihnen genannte Chemotherapeutikum gehört nicht gerade zu den Mitteln der ersten Wahl. Etwas seltsam klingt das schon, was Sie da berichten. Vielleicht sollten Sie zu einem Onkologen gehen. In der sog. „First-line“ Therapie bietet sich EC (Epirubicin/Cyclophoshamid) oder neuerdings zunehmend Taxol +/- Herceptin an. Lassen Sie sich beraten. Auch Xeloda ist interessant, aber zur Zeit noch experimentell und sicher nicht an erster Stelle. Das Kraut dagegen ist sicher völlig ungeeignet.

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    • RE: Brustkrebs, Lebermetastasen - wie weiter?


      Herzlichen Dank für Ihre schnelle Antwort!
      Noch eine Frage zu "EC (Epirubicin/Cyclophoshamid) oder neuerdings zunehmend Taxol":
      Sind dies standardmäßige Chemomittel, die im Krankenhaus verabreicht werden müssten?

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      • RE: Brustkrebs, Lebermetastasen - wie weiter?


        Hallo,

        die Behandlung mit Taxol (Paclitaxel) hat bei meiner Mutter (Brustkrebs mit Metastasen in Leber und Knochen) sehr gute Erfolge gezeigt. Sie hatte 16 Lebermetastasen bis zu knapp 6cm Größe, jetzt - nach 3 Zyklen a 6 wöchentlichen Sitzungen - mißt die größte nur noch 1cm, einige der kleineren sind völlig verschwunden. Vielleicht eine Diskussionsgrundlage für das Gespräch mit dem Onkologen!

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