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kleinzelliges Bronchialkarzinom

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  • kleinzelliges Bronchialkarzinom

    bei meiner Mutter wurde Ende September 2001 ein kleinzelliges Bronchialkarzinom diagnostiziert (ohne Metastasen). Sie bekam zunächst eine Chemotherapie. Der Krebs ist jetzt weg. Es ist auf dem Röntgenbild nur noch so etwas wie eine Narbe zu erkennen.
    Inzwischen wurde die Lunge auch bestrahlt und zur Vorsicht wird ab der nächste Woche noch einmal eine 2-wöchige Chemotherapie durchgeführt. (bisher alles ambulant und eigentlich ohne Schmerzen, nur etwas ermüdend).
    Es sieht jetzt so aus, dass keine Metastasen vorhanden sind und dass das in der Lunge vorgefunden kleinzellige Bronchialkarzinom "vernichtet" wurde.
    Meine Frage:
    Ist es wirklich nötig vorbeugend den Kopf bestrahlen zu lassen - obwohl dort keine Metastasen vorhanden sind. Was soll dort bestrahlt werden, wenn dort keine Metastasen sind? Die möglichen Nebenwirkungen der Kopfbestrahlung erscheinen uns außerdem gefährlicher zu sein, als wenn nichts getan wird.
    Es würde uns vielleicht helfen auch mal andere Meinungen zu hören.
    Vielen Dank im voraus, U.K.



  • RE: kleinzelliges Bronchialkarzinom


    Die prophylaktische Hirnbestrahlung beim kleinzelligen Bronchuskarzinom ist nicht unumstritten. Es gibt aber Studien, die einen Vorteil für die Patienten belegen, die eine solche Hirnbestrahlung erhalten haben. Bei diesen Patienten treten später seltener Hirnmetastasen auf. Der Einfluß auf die Überlebenszeit ist dennoch gering. Trotzdem: Wenn man alles tun will, um die Chancen so hoch wie möglich zu halten, ist die Bestrahlung sinnvoll. Bei 30 Gy sollten die Nebenwirkungen vertretbar sein.

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