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Hypophyse-Zyste

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  • Hypophyse-Zyste

    Hallo,

    ich bin 42 Jahre und bei mir wurde im Oktober´01
    eine Zyste (Durchm. 2 cm) im Bereich der Hypophyse diagnostiziert (CT/MRT). Grund der Untersuchung waren eigentl. ein "Unfalll" der ein Jahr zurücklag und eine Art Kopfstechen auftrat. Vom Hausarzt in Panik versetzt und zur OP überiesen.
    Der Neurochirug diagnostitierte: cystische RF intra- und suprasellär und das in 3 Monaten eine MRT Kontrolle durchgeführt werden solllte.
    Augenarzt: keine Gesichtfeldeinschränkung
    Erklärungen ab ich leider von keinem Arzt bekommen. Es wurden auch keine Blutuntersuchungen gemacht.
    Zur Zeit hab ich eher so eine Art Druck im Kopf und Gesicht, kann aber auch die ganze aufregung sein.

    Meine Frage: was ist da nun der Unterschied zu einem Hypophysentumor und muß eine Zyste in jedem Fall zu OP?

    Es gibt auch eine Vorgeschichte: 1979 stellte ein Neurologe bei mir einen Hypophysentumor fest. Ich sollte dann zur Kontrolle regelmäßig kommen.
    Leider verstarb dieser Arzt und die Sache geriet in Vergessenheit.
    In den 80iger bekam ich wegen Beschwerden ein Schildrüsenhormon (obwohl alle Werte ok waren) aber mir ging es dadurch blendent.
    Ab 90 (neuer Arzt) bekam ich es nicht mehr, da meine werde halt normal waren.
    1992 wurde auf mein drängen ein CT gemacht (Kopfschmerzen und Angst vor diesen Hyp.dumor).
    Es gab keine Bestätigung, der Der Hypophysenvorhof wär bei mir nur vergrößert, nicht schlimm. Die Kopfschmerzen eher psychisch.

    Im Vergleich der Aufnahmen 92 zu 2000 ergab, daß diese Zyste da war nur kleiner (1cm).

    viele grüße Renate Walther.

  • RE: Hypophyse-Zyste


    Eine Zyste allein ist lediglich eine Flüssigkeitsansammlung und hätte fast keinen Krankheitswert (außer wenn ein Druck auf die Umgebung bestünde). Ein Tumor kann allerdings teilweise aus einer Zyste, teilweise aus solidem Tumorgewebe bestehen. Dann würde man von einer zysti-schen Raumforderung oder einem zystischem Tumor sprechen. Hier scheint ja ein Tumor schon seit langem bekannt zu sein, der auch ein gewisses, wenn auch sehr langsames Wachstums-verhalten aufweist. Wenn keine Beschwerden bestehen (auch keine hormonellen Störungen) würde man eher nur beobachten und die Wachstumstendenz feststellen. Bei Ihnen scheint das ja alles nicht so ganz klar (fragliche Kopfschmerze, ev. hormonelle Unterfunktion usw.). Da muß man sehr sorgfältig abwägen. Das scheint ja der Neurochirurg zu tun, da er erst einmal kontrol-liert und abwartet. Verlaufskontrollen und Abklärung von Hormonstörungen sind sicher eine ver-nünftige Vorgehensweise. Sollte allerdings eine Größenzunahme erkennbar werden, sollte man an eine Operation denken.

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