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anaplastisches Astrozytom

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  • anaplastisches Astrozytom

    Sehr geehrten Herrn Doktoren,
    mein Vater erkrankte 1991 an Krebs.Der Hirntumor wurde entfernt.Danach bekam er Bestrahlungen.1999 erkrankte er zum 2.mal. Er wurde wieder operiert mit anschließender Chemo.
    Im Jahr 2000 wurde wieder ein Tumor entdeckt.Ein
    anaplastisches Astrozytom.Der Neurochirurg will ihn nicht mehr operieren.Bestrahlung geht auch nicht mehr.Jetzt bekommt er alle 21 Tage für 5 Tage Chemo in Tablettenform.Mittlerweile der 5.Zyklus.Aber es geht ihm immer schlechter.Rechts hat er Lähmungserscheinungen.Die rechte hand ist funktionsunfähig.Mehrmals täglich hat er Krampfanfälle.Langsam verliert er den Mut.Was können wir denn noch tun.Gibt es denn noch andere Sachen die wir probieren können?
    Vielen Dank für ihre Antwort im vorraus,
    D.Keil

  • RE: anaplastisches Astrozytom


    hey!!
    auf gar keinen fall aufgeben!!
    wendet euch an das International Neuroscience Institute in hannover, die haben eine webpage, da könnt ihr sogar direkt anfragen. schreibt ausserdem direkt die chefärzte in den guten kliniken in deutschland an und erklärt den fall, und wenn alles nichts mehr hilft: (in diesem punkt werden mir wahrscheinlich einige nicht zustimmen): in amerika gibt es einige sehr gute kliniken und neurochirurgen, die selbst in den ausweglos erscheinenden situationen noch versuchenzu helfen. ein guter tip ist da das Duke Brain Institute, sowie einige Kliniken in new york (z. b. das beth istrael).
    nicht aufgeben, weiterkämpfen und nichts unversucht lassen!!!
    viel glück!

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    • RE: anaplastisches Astrozytom


      Leider sind jetzt die Möglichkeiten sehr begrenzt. Ich vermute, daß das Rezidiv recht groß ist. Dann ist eine erneute Bestrahlung nicht möglich. Bei einem kleinen umschriebenen Rezidiv könnte man an eine radiochirurgische Maßnahme denken (z.B. Gamma-Knife). Aber das wird vermutlich nicht gehen. Ansonsten bleiben verschiedene Chemotherapeutika, u.a. Temodal, Nitrosoharstoffe (BCNU, ACNU, Fotemustin) und auch Glukokortikoide. Es gibt noch Schemata, die aus mehreren Chemotherapeutika bestehen (PVB, PEI), die aber auch mehr Nebenwirkungen haben, so daß man abwägen muß, ob man sie einsetzen sollte.

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