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Kolpitis und Dysplasie

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  • Kolpitis und Dysplasie

    Sehr geehrter Herr Prof. Wust,

    ersteinmal vielen Dank für Ihr Engagement in diesem Forum!!

    Ich hab nun auch mal eine Frage an Sie:

    Wegen einer überstandenen Leukämieerkrankung befand ich mich letztes Jahr im August in einer Reha-Massnahme. Dort wurde mir angeboten, auch eine gyn. Krebsvorsorgeuntersuchung gleich mit durchführen zu lassen. In der Woche darauf bekam ich "im Vorbeigehen" der dortigen Ärztin Zäpfchen ausgehändigt, weil ich eine leichte Entzündung hätte, mehr wurde mir trotz Nachfragens nicht gesagt.

    Heute nun bekam ich zufällig meinen Kur-Entlassungsbericht in die Hände und fand folgenden Befund (auch mein Hausarzt hat diesen Bericht schon vor Wochen erhalten, mich aber auf nichts hingewiesen):

    Gyn. Untersuchungen, Vorstellungsgrund Krebsvorsorge, Beschwerden keine.
    ---------------------------------------------------------------
    Befund: Vulva, Vagina unauffällig, Kolposkopie O.
    Entnahme eines zytologischen Abstriches
    Palp.: Uterus klein, derb, mobil, anteflektiert, Adnexen und Parametrien beidseits frei, rektal o.B.
    Vaginalsonographie: kein pathologischer Befund.
    Diagnose: unauffälliger Genitalbefund

    Zytologischer Befund
    ---------------------------------
    Leichte Kolpitis, ganz vereinzelt Zellen mit Grenzfall zur leichten Dysplasie. Kontrolle in 3 Monaten empfohlen


    Da mich niemand auf den Kontrolltermin hingewiesen hat, habe ich ihn natürlich auch nicht wahrgenommen... Können Sie mir den Befund ins deutsche übersetzen und mir sagen, ob ich mir jetzt Sorgen machen muss? Meine Regel ist übrigens durch die Therapie schon seit über einem Jahr ausgeblieben, ich habe keinerlei Beschwerden.

    Vielen Dank!

  • RE: Kolpitis und Dysplasie


    Eine leichte Dysplasie kann, wie wohl von den Ärzten vermutet, Folge einer Entzündung sein. Das sind leicht atypische Zellen, aber keine schweren Atypien, die als eine Vorstufe einer Krebstransformation gelten. Sie brauchen sich keine Sorgen machen. Eine Fortsetzung der Vor-sorgeuntersuchung ist natürlich trotzdem sinnvoll und hier in besonderem Maße erforderlich (Abstrich). Einmal jährlich ist empfehlenswert, bei Befunden häufiger.

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