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Melanom

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  • Melanom

    Wie lange braucht den das Melanom, um so tief zu werden?
    Was bedeutet Ulzeration?
    Und metasisiert jedes Melanom irgendwann oder gibt es Ausnahmen?
    Mein Vater hat bislang zum Glück nur den tiefen Primärtumor . (insgesamt 7,8 mm tief) . Bevor die Diagnose Melanom kam hatte ein anderer Pathologe keine Magnilität feststellen können, erst der zweite hat dieses festgestellt. Da kein weiter Befall vorliegt hoffen wir sehr auf die evtl. Richtigkeit der ersten Aussage, obwohl wir uns natürlich niemals darauf verlassen wollen. Leider verträgt mein Vater die Interferontherapie nicht und mußte sie abbrechen. Gibt es sonst noch Möglichkeiten für meinen Vater?

  • RE: Melanom


    Hallo!

    Meine Tante 54 ist vor paar Monaten dadran gestorben.Angefangen hat das vor ca.3 Jahren, sie hatte was rausgeschnitten bekommen.Danch waren 18 Monate Ruhe und irgendwann hat das angefangen zuu wandern,immer wieder rausgeschnitten und letztendlich nach innen gewandert.Lunge,Leber waren komplett besetz ca.8 Monate danach war sie Tot.

    Wenn du mehr wissen willst

    schucie@t-online.de

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    • RE: Melanom


      Ich verstehe nicht, wieso Sie etwas von Interferontherapie erzählen. Die entscheidende Therapie ist zunächst die Operation. Diese muß möglichst radikal erfolgen. Interferon (u.a.) wird eigentlich erst bei Metastasen gegeben, von denen Sie bisher nichts erwähnt haben. Von Ulzeration spricht man, wenn der Tumor nässt oder blutet (also nicht mehr trocken ist). Die Wachs-tumsgeschwindigkeit ist sehr unterschiedlich, aber i.d.R. braucht ein Tumor viele Jahre von der ersten Zelle bis zu dieser Größe.

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      • RE: Melanom


        Das Maligne Melanom ist einer der aggresivsten Tumore, die es gibt.

        Das Metastasierungsrisiko steigt mit der Eindringtiefe.

        Hier war die Rede von 7,8 mm! Das wäre sehr tief!

        Alles, was unter 0,75 mm Eindrintiefe ist, hat eine relativ gute Prognose. Alles, was über 1,5 mm Eindringtiefe liegt, wird prognostisch zhunehmend schlechter.

        Mit der Eindringtiefe korreliert das Metastasierungsrisiko.

        Eine falsch negative Erstdiagnose eines Pathologen kommt häufig zustande, wenn dieser "Allgemeinpathologe" ist! Diese haben zu wenig Übung und Sicherheit in der Melanomdiagnostik.

        Eine sichere Diagnose kann von einem Dermatohistopathologen erwartet werden. Dies ist ein Dermatologe, der sich auf feingewebliche Untersuchungen spezialisiert hat. Diese kollegen habe aufgrund der Vielzahl von Fällen auch die notwendige Übung und Sicherheit bzw. letztlich die notwendige Kompetenz zur beurteilung einer so folgenschwerden Diagnose!


        MfG

        Dr. Scin

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