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GEBÄRMUTTERHALSKREBS

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  • GEBÄRMUTTERHALSKREBS

    Ich (27) weiß gar nicht so recht, wie ich anfangen soll.

    Vor ca. 2 Jahren wurde bei mir eine Konisation vorgenommen, sowie eine Ausschabung ( von der mir meine FÄ nichts gesagt hatte!) Ab dem Zeitpunkt ging ich 1/4 jährl. zur Kontrolle, die immer "in Ordnung" waren. Da wir uns Kinder wünschten, hatte ich im Mai/Juni 2001 die Pille abgesetzt, zur Sicherheit machte meine FÄ eine Bauchspigelung mit dem Ergebnis: "alles in Ordnung". Das sagte sie auch noch, wie ich im August stake Blutungen bekam, verbunden mit Unterleibschmerzen. (Es läge am Absetzrn der Pille und an der Bauchspiegelung...)
    Ich ging immer wieder hin, da die Schmerzen auch schlimmer wurden (hinzu kamen starke Schmerzen im LWS bereich). Sie machte ein Ultraschall und zeigte mir einen baldigen Eisprung. Meine Bedenken über die Dauer eines Eisprungs verbunden mit Blutungen und Starken Schmerzen (ich konnte nicht mal mehr auf dem Bauch liegen), "hörte" sie wohl nicht. Das ging jetzt bis kurz vor Weihnachten so. Sie versuchte es noch mal mit Hormonen (Solvel), was aber auch nicht half. Inzwischen hatte ich Blut-u. Eisenmangel. Ich wechselte vor Weinachten den FA, der erst einmal mir ein Hormonpräparat verschrieb, mit der Aussage daß ich um eine Ausschabung nicht herumkommen würde falls die Tabletten nicht anschlagen. So war ich also Anfang Januar im OP zur Ausschabung. Dabei wurde dann der Gebärmutterhalskrebs festgestellt. Es haben sich zwar keine Metastasen gebildet (wahrscheinlich), aber so wie der Stand im Moment ist, muß meine Blase entfernt werden. Zwar war die Gewebeprobe der Blase o.B. , aber das CT sagt etwas anderes aus. Nun soll ich am 06.02. in das Klinikum Neumarkt zu Prof. Egger, der eine Blase aus einem Stück Darm macht, welche ich dann über ein Katheder im Bauchnabel leeren soll (alle 2 Std.) Die OP soll 6 bis 10 Std dauern.

    ICH HABE ANGST.

    Ich weiß nicht, ob Sie mir sagen können, wie meine Heilungschancen sind, oder wie die Klinik ist, oder was für Möglichkeiten es noch gibt, oder wie ich die ganze Sache positiv beeinflussen kann...

    Aber ich weiß, daß ich das schaffen will !

    Zwar geht nun mein größter Traum von eigenen Kindern nicht in Erfüllung, aber wenn ich wieder fit bin stellen wir Adoptionanträge.

    Das schreiben hat mir sehr geholfen. DANKE!

    Viele Grüße aus Ostfriesland
    sendet Katrin
    P.S. meine ehm. FÄ war überings
    "Krebs-Spezialisten)

  • RE: GEBÄRMUTTERHALSKREBS


    Das ist leider ein sehr unglücklicher (und seltener) Fall, bei dem sich der Krebs im Innern des Halses gebildet hat (und von außen offenbar nicht erkennbar war). Natürlich kann ich verstehen, daß Sie jetzt auf die Ärzte nicht besonders gut zu sprechen sind, zumal Sie immer ordentlich zu den Untersuchungen gegangen sind. Jetzt sollten Sie trotzdem nach vorne schauen. Offenbar besteht der Verdacht oder die Gewißheit der Blaseninfiltration, so daß diese mit entfernt wird und eine Ersatzblase gebildet wird. Wenn diese Op so wie geplant gelingt (im Gesunden), sind die Chancen nicht schlecht. Möglicherweise muß noch bestrahlt werden (+ Chemotherapie). Ein wichtiger Prognosefaktor ist dann der Lymphknotenstatus (befallen oder nicht befallen). Das weiß man jetzt noch nicht. Daher sind Angaben jetzt sehr schwierig.

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    • RE: GEBÄRMUTTERHALSKREBS


      Ich danke Ihnen sehr Herr Prof. Wust für Ihre Antwort. Die Ärzte im Krankenhaus, die den Krebs entdeckt haben konnten nicht verstehen daß meine FÄ nichts bemerkthat (spätestens wie ich über Schmerzen und Blutungen klagte).
      Im Krankenhaus sagte man mir, dasß man zum jetzigen Zeitpunkt nicht davon ausgehen kann daß die Lympfknoten betroffen (obwohl laut CT etwas verdickt) sind. ICH HOFFE!
      Wenn ich die OP hinter mich gebracht habe (und überlebt habe...) melde ich mich wieder .

      Verbunden mit vielen Grüßen aus Ostfriesland dankt
      Katrin

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