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Totaloperation?

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  • Totaloperation?

    Wurde im Sommer 2000 wegen Brustkrebs behandelt. Mastektomie beidseits mit Silikonaufbau. Chemotherapie/
    Alter 38 Jahre. Nehme seit Okt. 2000 Tamoxifen und 1 x monatlich Zoladex. Beim Besuch bei meiner Frauenärztin stellte diese fest, dass die Gebärmutterschleimhaut verdickt sei (3 mm).
    Sie hat vorgeschlagen, Tamoxifen nunmehr abzusetzen. War sich aber nicht sicher. Ausserdem teilte sie mir mit, dass eine Ausschabung oder Totaloperation vorgenommen werden müsse. Ich solle mit meinen KH-Ärzten Rücksprache halten. Die verdickte Gebärmutterschleimhaut sei eine Vorstufe von Krebs. Meine Frage: Sollte eine Totaloperation wirklich nötig sein? Soll ich Tamoxifen absetzen? Bin mir total unsicher. Gibt es andere Möglichkeiten? Medikamente? Muss man überhaupt etwas unternehmen? Würde mich über umgehende Antwort sehr freuen!




  • RE: Totaloperation?


    Östrogenüberschuß kann vielleicht ein Endometriumkarzinom auslösen, aber wohl eher nicht das Antiöstrogen Tamoxifen. Das würde ich weiter nehmen. Unregelmäßige Blutungen sind das Leitsymptom eines Endometriumkarzinoms, der US Befund reicht da m.E. nicht aus. Mindestens eine vorherige Kürettage (Ausschabung) wäre notwendig, um die Diagnose zu stellen, die im übrigen bei älteren Frauen (oberhalb 60) vorkommt (ganz selten bei jüngeren Frauen). Wenn keine Blutungsanomalie besteht, wäre ich mit Maßnahmen zurückhaltend.

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