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Plattenephitelzellenkarzinom

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  • Plattenephitelzellenkarzinom

    Sehr geehrter Herr Prof. Wust,

    Mein Vater hatte ein Plattenephitelkarzinom am Zungengrund, es wurde operativ entfernt, und es wurde auch auf beiden Seiten des Halses die Lymphe radikal entfernt.
    Vor ca. 2 Wochen wurde erneut ein schnell wachsender Tumor am Hals entfernt.
    Leider in Höhe der Halsschlagader, so das nicht alles erwischt werden konnte.
    Nach einer Woche im Krankenhaus stellten die Ärzte "MRSA " fest.
    Da die Haut durch eine vorherige Bestrahlung schon sehr geschädigt ist mussten die Ärzte einen Hautlappen aus Brustgewebe verpflanzen.
    Jetzt sind an den Rändern dieses Hautlappen 3 Löcher entstanden 1 so groß wie ein 50 Cent Stück.
    Mein Vater hat sehr starke Schmerzen.
    Wie lange kann so eine "Krankenhausinfektion "dauern?
    Warum wurde er trotz Infektion nach Hause entlassen?
    Was passiert wenn die Löcher sich nicht mehr schliessen? Kann es bei diesem angeschlagenen Immunsystem auch zum Tode führen, oder ist es mit Medikamenten in den Griff zu bekomen? Ich bin so hilflos und verzweifelt!!
    Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.
    Vielen Dank!

    Mit freundlichen Grüssen

    Janine B.


  • RE: Plattenephitelzellenkarzinom


    Es handelt sich nach Ihrer Beschreibung um Wundheilungsstörungen, vor allem aufgrund der vorangegangenen Beschreibung. Infektion ist meistens dabei, aber der Hauptgrund ist die schlechte Durchblutung. Es gibt da einige Verbandsmaterialien und spezielle Abdeckungen, die in onkologischen Praxen bekannt sein müßten. Eventuell hilft auch Wundreinigung. Suchen Sie, wie gesagt, eine Praxis, die sich mit der Versorgung solcher Problemgebiete auskennt. Eventuell könnte die Behandlung mit hyperbarem Sauerstoff hilfreich sein (fragen Sie den Radioonkologen, der damals die Bestrahlung durchführte).

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