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Lymphknotenschwellungen

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  • Lymphknotenschwellungen

    Ich habe seit nun 2 Jahren Lymphknotenschwellungen, insbesondere Hals, Wangen, Kiefer, Brustmitte, Leisten.

    Im letzten Jahr ging es mir körperlich immer schlechter - manchmal kam ich vor Schwäche kaum eine Treppe hinauf. Ich suchte einen Internisten auf, der mich über Monate hinweg mit ettlichen Untersuchungen bombadierte. Im Juli 2001 wurde mir dann auch ein LK am Hals entnommen; der Erstbefund sagte "Non-Hodgkin-Lymphom"; der Zweitbereicht "reaktive Lymphadenopathie".
    Nach und nach veränderten sich auch ein paar Blutwerte, wie z.B. B-Lymphozyten 805/yl (normal 25-280), CD4-T-Zellen 1259/yl; CD19-positive B-Lymphozyten 24% (3-12%); ACE 83U/L (bis 55). Diese Werte waren im September 01 und sind seitdem auch nicht mehr kontrolliert worden. Im April 01 waren die Werte deutlich niedriger bzw. normal. Meine Temperatur liegt seit Monaten zwischen 37,2 und 38,2°C.

    Nachdem ich im Oktober über 4 Wochen eine Antibiotika-Kur (Clarithromycin und Ciprofloxacin)gemacht habe und mich parallel bei einem Heilpraktiker einer immunstärkenden Spritzenkur unterzog, ging es wieder besser und ich konnte nach 8 Wochen wieder arbeiten.

    Die geschwollenen LK sind nicht verschwunden - im Gegenteil seit ca. 2 Wochen merke ich deutlich, daß sie sich scheinbar weiter vergrößern. Auch läßt mein Wohlbefinden wieder deutlich nach; ich werde unheimlich schnell müde. Jetzt habe ich Angst, daß es mir bald wieder so schlecht geht und frage mich außerdem, ob die Blutwerte und die LK kontrolliert werden müssten.
    Bei reaktiven Veränderungen muß doch auch ein "Herd" gefunden werden, oder?

    Vielleicht könnten Sie mir einen Rat geben?

    Vielen Dank im voraus!


  • RE: Lymphknotenschwellungen


    Es gibt eine Vielzahl von Erkrankungen, die mit einer Lymphadenopathie einhergehen können, die Mehrzahl ist gutartig (zumindest bei jüngeren Patienten). Dazu gehören infektiöse, aber auch immunologische Ursachen. Bei vielen liegt eine unspezifische Ursache vor. Mir ist nicht klar, inwieweit diese internistische Abklärung (Fachmann für Krankheiten aus dem rheumatischen Formenkreis) bei Ihnen schon erfolgt ist. Wenn man die Ursache nicht finden kann, was bei nicht wenigen Patienten so der Fall ist, muß man abwarten. Sonst ist Vorstellung bei einem Spezialisten (Internist) dieser Art sinnvoll.

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