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Caecumkarzinom

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  • Caecumkarzinom

    Bei meiner Mutter 77 Jahre wird ein Caecumkarzinom vermutet. Untersuchungen, CT, Ultraschall im Krankenhaus, gestern Darmspiegelung, die aber in Höhe des Bauchnabels im absteigenden Dickdarm nicht weiter gemacht werden konnte, Grund nicht bekannt. Jetzt soll eine Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel gemacht werden. Inwiefern ist diese aussagekräftiger als ein CT?
    Tumorgröße laut CT 10mal 10mal 10 cm. Anfänglich wurde auch noch an ein malignes Lymphom gedacht.
    Die Symptome: seit 1-2 Jahren gelegentlicher Durchfall mit Darmkrämpfen, aber nie lange. Gewichtsverlust von 74 auf 68 kg. Ansonsten voluminöser Stuhl, im Sommer wurde ein Eisenmangel festgestellt, dessen Ursache damals nicht gefunden werden konnte. Im Nov. Schmerzen im Blinddarmbereich, die jetzt nur noch bei Lageveränderung auftreten. Was mich erstaunt, es wurde nie Blut im Stuhl gesehen, und soweit ich weiß, auch nicht im Stuhltest nachgewiesen.
    Seit 3. Jan. ist sie im Krankenhaus. Was für ein Vorgehen ist jetzt zu erwarten?
    Vielen Dank
    Heike W.


  • RE: Caecumkarzinom


    Der Röntgenkontrasteinlauf wird ergänzende Information über die Ausdehnung im inneren Dar-manteil liefern (die man mit der Spiegelung wohl nicht erreicht hat). Auch mit Röntgen-KM ist dieser Darmanteil am schwierigsten zu erreichen und zu beurteilen. Es kommt jetzt auf eine histologische Abklärung an: Adenokarzinom oder Lymphom. Möglicherweise entschließt man sich, gleich operativ vorzugehen, insbesondere wenn man ein Lymphom für unwahrscheinlich hält. Dann kann man den Tumor entfernen und bekommt die genaue Diagnose. Die Voruntersuchungen liefern Informationen über die Ausdehnung, was für die Planung der Op wichtig ist.
    Ein Tumor in diesem Bereich (also weit weg vom Ananausgang) muß nicht unbedingt zu Blut im Stuhl führen. Das ist eben eine ungünstige Stelle.

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