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Leiomysarkom

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  • Leiomysarkom

    Sehr geehrter Herr Professor, nach einer Uterusentfernung wegen sehr großer Myome mit starken Blutungen wurde ein Leiomysarkom festgestellt. Im Oktober wurden dann die Eierstöcke, der Uterusstumpf und 37 Lympfknoten entfernt.
    Die seitdem starken Hitzewellen weden mit einem Östrogengel behandelt. Nach 6 Wochen bekam ich eine Thrombose im rechten Unterschenkel. Seit der OP leide ich aber an sehr starken Gelenkschmerzen (Schultern, Hand- und Fingergelenke, Knie, Fußgelenke und Ballen), die mich sehr einschränken. Außerdem sind seit der OP Teile des linken Oberschenkels und des Bauches taub.
    Was kann man dagegen tun?
    Vielen Dank für Ihre Bemühungen.


  • RE: Leiomysarkom


    Die Taubheit entsteht durch die Durchtrennung von Hautnerven bei der Operation. I. allg. wachsen diese Nerven langsam wieder nach. Dieses kann aber Monate dauern, daher müssen Sie wohl noch etwas Geduld haben.
    Für die Gelenkschmerzen sehe ich keinen einfachen Zusammenhang zur Operation. Durch die hormonelle Umstimmung und die Operation kann vielleicht eine andere Erkrankung mit diesem Beschwerdebild ausgelöst worden sein (z.B. Kollagenose). Die Ursache dieser Gelenkbeschwerden sollte daher weiter abgeklärt werden, z.B. durch einen Internisten. Der sollte auch eine mögliche Therapie festlegen.

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