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pankreaskarzinom

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  • pankreaskarzinom

    sehr geehrter herr prof. wust,

    bei meiner mutter ist in den vergangenen zwei wochen ein pankreaskarzinom mit metastasen in den umliegenden lymphknoten und in der leber festgestellt worden. sie leidet bereits seit einem halben jahr an starken schmerzen (besonders im rücken). die schmerzen sind jedoch die ganze zeit über auf einen bandscheibenschaden zurückgeführt worden. da die behandelnden ärzte sehr vorsichtig mit prognosen sind, möchte ich mich an sie wenden. ich habe gelesen, dass die meisten patienten mit dieser diagnose das erste jahr nach diagnosestellung nicht überleben. wie viel prozent überleben in der regel dieses jahr?
    im augenblick wird meine mutter schmerztherapeutisch behandelt, es soll auch ein leichtes morphiumpräperat eingesetzt werden. danach soll eine chemotherapie folgen, die wegen der starken schmerzen verschoben wurde. gibt es andere bzw. ergänzende formen der therapie?
    es ist mir klar, dass sie ohne den genauen befund keine gesicherte prognose geben können. ich wäre ihnen jedoch sehr dankbar, wenn sie mir etwas klarheit verschaffen könnten, denn nichts ist schlimmer als diese ungewissheit.
    vielen dank für ihre mühe!
    mit freundlichem gruß
    vera


  • RE: pankreaskarzinom


    Das metastasierende Pankreaskarzinom hat eine schlechte Prognose und, ich denke, die Le-benserwartung liegt unter 12 Monaten. Aber durch neue Chemotherapeutika wie Gemzar konnten etwas Verbesserungen erzielt werden. Deshalb ist eigentlich die Durchführung dieser Chemo recht wichtig. Wenn der Tumor anspricht, kann die Prognose verbessert werden. Wenn der Tumor trotz Chemo weiter fortschreitet bzw. mit der Therapie gar nicht erst begonnen werden kann, ist das sicher ein schlechtes Zeichen und deutet darauf hin, daß die Zeit vielleicht noch etwas kürzer ist.

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    • RE: pankreaskarzinom


      sehr geehrter herr prof. wust,

      vielen dank für ihre auskunft. es ist zwar eine erschütternde nachricht, aber nun wissen wir, womit wir schlimmstenfalls rechnen müssen.
      es sieht so aus, dass mit der chemotherapie voraussichtlich bald begonnen werden kann. ihre blutwerte sind ebenfalls recht gut, der behandelnde arzt sagt, sie sei in einer guten verfassung für die therapie.

      nochmals vielen dank, dass sie sich die zeit genommen haben. sie werden sicherlich auch ohne die beantwortung dieser vielen fragen einen recht ausgefüllten terminkalender haben.
      schöne grüße
      vera

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