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Glioblastom

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  • Glioblastom

    Lieber Prof. Dr. Wust,
    ich habe mich hier über Glioblastome informiert und habe trotzdem noch offene Fragen!
    Gibt es keine Therapiemöglichkeit bei Glioblastom? Wieviel Zeit bleibt uns statischtisch gesehen noch? Wie sehen die Stadien von bereits angefangenen Sehstörungen bis zur Querschnittslähmung aus?

    Bei meinem Freund (25 Jahre alt) wurde im Dezember 2000 ein Gehirntumor festgestellt, der sofort vollständig entfernt wurde. Darauf folgten dann Chemo + Bestrahlung. Weitere Chemotabletten hat er vom Arzt ständig bekommen. Im Oktober wurde ein erneutes CT gemacht, ohne Befund.Nach ständigen Kopfschmerzen wurde er nochmals untersucht, Befund: Glioblastom. Die Ärzte geben keinerlei Hoffnung, keine Therapie-möglichkeit. Er wurde nun in einem Hopsitz untergebracht und mit Kortison und Morphium möglichst schmerzfrei gehalten. Er leidet bereits unter Sehstörungen.
    Gibt es evtl. in den USA oder irgendwo anders Therapieangebote?? Er ist doch noch so jung!



  • RE: Glioblastom


    Leider sind bei einem Glioblastomrezidiv (nach Op und Bestrahlung) die Therapiemöglichkeiten extrem eingeschränkt. Ich kenne den Befund nicht, aber ich vermute er ist ausgedehnt. Allenfalls eine Reoperation ist in Ausnahmefällen möglich. Es gibt einige Chemotherapeutika, die auch in der Rezidivtherapie ganz gut ansprechen (u.a. Temozolomid oder ACNU). Vermutlich wurden diese teilweise schon gegeben. In den USA hat man da auch nicht mehr anzubieten. Von sehr heroischen Versuchen, alles mögliche zu versuchen, würde ich absehen. Sie führen zu zusätzlicher Belastung, können viel Geld kosten und bringen unterm Strich nichts. Leider ist die verbleibende Zeit im Rezidivfall i.d.R. relativ kurz (vielleicht einige Monate).

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