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Fragen an Prof. Dr. Wust

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  • Fragen an Prof. Dr. Wust

    Lieber Prof. Wust,
    zuerst möchte ich mich bedanken, daß Sie sich die Zeit nehmen Fragen zu beantworten. Ein guter Freund (33) von uns war in Heidelberg zur OP. Die Ärzte haben ihn aufgemacht und wieder zugemacht, ohne zu operieren ! Der Tumor ist um die Bauchspeicheldrüse gewachsen. Jetzt müßte man eine OP an der Wirbelsäule durchführen, weil danach erst eine radioaktive Therapie erfolgen könnte. Eine Therapie ohne OP hätte eine Querschnittslähmung zur Folge ! Er sieht überhaupt keinen Sinn mehr darin. Und ich frage mich ehrlich gesagt, warum er sich noch quälen soll, wenn seine Lebenserwartung sowieso sehr gering ist ? Im zweiten Fall geht es um die 4 jährige Tochter meiner Freundin. Man hat ihr einen Tumor aus der Leiste (Lymphdrüse) entfernt und festgestellt, daß er bösartig ist. Jetzt wird er gerade in Kiel weiteruntersucht. Können Sie mir sagen, wie hier in der Regel weiterverfahren wird und wie die Heilungschancen stehen ? Wird immer eine Chemotherapie angewandt oder würde hier eine Bestrahlung reichen ? Ganz liebe Grüße Constance


  • RE: Fragen an Prof. Dr. Wust


    Im ersten Fall kann ich nichts sagen, da ich die Diagnose nicht kenne und die Angaben zu ungenau sind.
    Im zweiten Fall könnte es sich um ein Lymphom (z.B. Hodgkinsche Erkrankung) handeln. In dem Alter wird dann die Chemotherapie ganz im Vordergrund stehen. Die Radiotherapie versucht man bei Kindern auszusparen (insbesondere wegen Wachstumsstörungen). Die Heilungschancen sind bei Kindern sehr gut.

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    • RE: Fragen an Prof. Dr. Wust


      Sehr geehrter Herr Professor,
      wir sind verzweifelt.
      Meine Schwiegertochter, 36 Jahre alt, wurde im Januar 2000 an Brustkrebs operiert. Nach der Chemo- und Strahlentherapie schien alles ein glückliches Ende zu nehmen. Bis im November 2000 Kopfschmerzen, Sehstörungen und Gleichgewichtsstörungen, verbunden mit unerträglichen Beschwerden im Schulter-Nackenbereich und allgemeinen körperlichen schlechten Zzustand.
      Nach einer Odyssee vergeblicher unnötiger und weithergeholten Untersuchungen meiner Meinung nach ergab sich dann doch das Ergebnis "Gehirngewebekrebs" (so steht es im Feststellungsbescheid v. Schwerbeh.Ausweis).
      Sie erhielt eine Vielzahl von Chemotherapien gezielt in die Wirbelsäule injiziert. Von einer Stunde auf die andere
      konnte sie nicht mehr gehen und sitzt nun seit ca. Januar 2001 im Rollstuhl. Die Behandlungen zeigten vorübergehend insoweit Erfolg, daß sie wieder am "normalen" täglichen Leben im Rollstuhl teilnehmen konnte. Seither geht es mit ihr bergab, und seit einigen Tagen geht es ihr sehr sehr schlecht!

      Ich meine immer, es müßte doch noch einiges Mehr an Behandlungsmöglichkeiten bzw. Therapien geben, nur alle schütteln den Kopf bzw. die Schultern.,
      Täglich werden den Medien nach mehr Mittel und Therapien erforscht um den Krebs zu behandeln,. oder in Schach zu halten.
      Was könnte es noch geben?!
      Mit tieftraurigen und doch hoffnungsvollen Grüßen bitte ich um eine Antwort. Danke! Bitte antworten Sie unter dem Namen " Eugenia".

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