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Melanommetastasen-okkulter Primum

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  • Melanommetastasen-okkulter Primum

    Im Juli wurde eine 6cm Geschwulst im lateralen Halsdreieck entfernt, die sich als Lymphknotenmeta eines Melanoms entpuppt hat. Anschliessend wurde am Ruecken ebenfalls eine Metastase entfernt. Alle weiteren Untersuchungen (Blut, gesamter HNO-Bereich, Derma, Augen, Magen-Darmspiegelung, Ultraschall, CT, PET) haben keinen Hinweis auf den Primaertumor ergeben.

    Dazu kommt noch, dass die Lymphknotenmeta zumindest 1 Jahr zum Zeitpunkt der OP bestanden hat, und die Meta am Ruecken lebenslang als "Muttermal" vorhanden war, in der Histo aber keine Merkmale eines Muttermals vorhanden sind.

    Befunde wurden ueberprueft - was kann man, bzw. soll man jetzt noch tun?


  • RE: Melanommetastasen-okkulter Primum


    Wer sagt eigentlich, daß der am Rücken entfernte Tumor nicht der Primärtumor gewesen sein könnte? An Untersuchungen wurde ja alles durchgeführt, inkl. PET. Wenn das nichts erbracht hat, kann man nur hoffen, daß alles in Ordnung ist und hin und wieder kontrolllieren (PET?). Natürlich gehört die regelmäßige Inspektion der Haut dazu.

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    • RE: Melanommetastasen-okkulter Primum


      Vielen Dank fuer die schnelle Antwort! Genau das haben wir auch nachgefragt - aber die Histo des "Muttermals" am Ruecken zeigt angeblich eindeutig eine Metastase. Die Aerzte wollen nun alle Lymphknoten im Halsbereich entfernen und eine komb. Interferon/Chemotherapie machen - was aber in unseren Augen nur Sinn macht, wenn ein Primum da ist. Besteht nicht auch die Moeglichkeit, dass sich ein solcher bereits zurueckgebildet hat oder zur Metastase zerfallen ist? Man sagt ja, dass ein Melanom das so grosse Fernmetastasen bildet, innerhalb kuerzester Zeit toedlich ist - aber der befallene Lymphknoten bestand zumindest 14 Monate!

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