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Prostatakrebs

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  • Prostatakrebs

    Sehr geehrter Dr. Wust!

    Mein Vater hat prostatakrebs in fortgeschrittenem Staduim. Er wurde operiert und bekommt eine doppelte Hormonblockade, trotzdem sind Knochenmetastasen aufgetreten. Er wurde bestrahlt und ist kurz nach der Bestrahlung sehr schwach geworden, sodass er ins Krankenhaus musste. Nun soll er eine Chemotherapie bekommen, die aber nach Aussage der Ärzte keine Heilung bringt. Gibt es noch Hoffnung für meinen Vater?


  • RE: Prostatakrebs


    Bei Knochenmetastasen ist leider eine Heilung nicht mehr zu erwarten. Wenn Hormonresistenz besteht, d.h. trotz totaler Androgenblockade eine Progression besteht, sollte man die Chemothe-rapie (zunächst mit Estracyt) versuchen. Die Hoffnung sollte man in jedem Fall haben, da man auch beim metastasierenden Prostatakarzinom lange Verläufe haben kann. Man sollte hierbei vor allem daran denken, daß Biphosphonate (z.B. Aredia) bei Knochenmetastasen sehr hilfreich sein können und den Progreß verzögern. Danach sollten Sie fragen.

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