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Hirnschäden nach Bestrahlung

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  • Hirnschäden nach Bestrahlung

    Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

    vor zweieinhalb Jahren musste sich mein Vater einer Tumoroperation unterziehen. Bei diesem Tumor handelte es sich laut Aussaben der Ärzte um ein Lymphom. Es war faustgroß und befand sich außerhalb des Gehirn, oben, hinten rechts. Nach der Operation standen Chemo- und Strahlentherapie an. Seit März dieses Jahres leidet mein Vater an so genannten Ausssetzern (starke Vergesslichkeit, Lethargie, Orientierungsprobleme). Mehrere Untersuchungen (Hirnflüssigkeit, Durchblutung, CT etc.) ergaben keine Befunde. Er erhält momentan eine Magnet-Therapie (ca. 15 Behandlungen erfolgt), allerdings bemerken wir keine Besserung. Er baut körperlich ab und nimmt am Leben nicht mehr teil. Man hat das Gefühl, er hat "abgeschlossen". Wir wissen uns nicht mehr zu helfen. Auch Gespräche bringen nichts. Können Sie uns helfen?


    Mit freundlichen Grüßen

    Ute Bergmann


  • RE: Hirnschäden nach Bestrahlung


    Schwer zu sagen, ob diese Entwicklung mit der damaligen Radiochemotherapie zusammenhängt. Dazu müßte man Dosis und Bestrahlungsfelder kennen. Leider kann man es so nicht ausschließen (vom zeitlichen Verlauf). Allerdings entwickelt sich so etwas im Alter auch ohne Bestrahlung, so daß die Kausalität schwer zu klären sein wird. Entsprechend ist auch die Therapie - alles, was man Alzheimer o.ä. machen kann (und das ist leider nicht viel). Eine Beratung bei psychiatrisch-geriatrischen Fachleuten ist sicher sinnvoll. Vorausgesetzt, man findet keine erneute Tumormanifestation (das würde alles ändern).

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