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Onkologie?

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  • Onkologie?

    Meine Mutter mit metast. Zervixkarzinom wird seit Beginn ihrer Krankheit von Gynokologen betreut.Hängt das vom Bereich ab oder wäre auch für sie ein Onkologe besser?
    Man diskutiert jetzt über Chemotherapie. Der eine meint "unbedingt" um die Lebensqualität zu steigern der andere meint "eher nicht"um nicht ihren Gesundheitszustand zu verschlechtern!?Zur Zeit geht es ihr relativ gut.Was soll man nun tun?


  • RE: Onkologie?


    Es ist üblich, daß die Gynäkologen die Chemotherapie bei den gynäkologischen Tumoren selbst durchführen. Das hat auch gewisse Vorteile, da sie sich bei diesen Tumoren besonders gut aus-kennen und vielleicht mehr Erfahrung haben als ein Onkologe. Eine generelle Empfehlung kann man hier kaum abgeben. Es hängt immer vom Einzelfall ab.
    Hinsichtlich der Chemotherapie gibt es tatsächlich kontroverse Meinungen. Die Ergebnisse ver-schiedener Schemata sind leider bescheiden. Das Ansprechen ist mitunter zufriedenstellend, aber die Remissionszeiten sind oft nur kurz (einige Monate). Da die Chemotherapie auch Ne-benwirkungen hat, muß das gegeneinander abgewogen werden. Es ist manchmal lohnend, mit dem Beginn einer Chemotherapie etwas zu warten - im Idealfall erst dann zu beginnen, wenn gerade die tumorbedingten Beschwerden kommen (oder kurz davor). Natürlich gehört dazu Fin-gerspitzengefühl, diesen Zeitpunkt abzupassen.

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