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leberkrebs

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  • leberkrebs

    es geht um meinen großvater!er ist 75 jahre alt, aber in außergewöhnlich guter körperlicher verfassung.bis vor kurzem war er ein sehr aktiver mensch, körperliche anstrengung hat ihm nichts ausgemacht.vor zwei wochen wurde bei ihm ein leistenbruch operiert.alles war ok, aber wenige tage später klagte er über allgemeines unwohlsein und er hatte dunklen urin.er kam wieder ins krankenhaus, es wurden einige untersuchungen vorgenommen und gestern wurde uns gesagt, er habe einen bösartigen tumor an der leber.er wurde schon sehr häufig (das erste mal vor 40 jahren) am magen und am darm operiert und konnte sich außerdem im krieg z.t. nicht ausreichend und auch evtl. von giftigen oder unreinen dingen ernähren.dies gab der zuständige arzt als evtl. begründung für den tumor an.
    außerdem teilte uns der arzt mit, daß eine op nicht in frage käme und es auch keine anderen möglichkeiten auf heilung gäbe.nun meine frage: in den ausführungen auf dieser homepage wurde von einer chemoembolisation als therapie gesprochen, ist diese möglichkeit für ältere menschen, in diesem fall für meinen großvater auszuschließen? und wenn es wirklich keine chance auf heilung gibt, wie lange kann man mit leberkrebs noch leben?es ist mir sehr wichtig zu erfahren ob es noch irgendwelche möglichkeiten gibt, mein opa wäre sicherlich in der Lage und auch bereit dagegen anzukämpfen wenn es einen hoffnungsschimmer gibt.er hat oft in seinem leben kämpfen müssen!
    im voraus schon einmal vielen dank für die information...


  • RE: leberkrebs


    Ihren Ausführungen entnehme ich, daß es sich um ein hepatozelluläres Karzinom (HCC) handelt. Wenn dieses nicht operiert werden kann, ist eine Heilung nicht möglich. Dennoch kann man mit anderen Therapieverfahren (z.B. der Chemoembolisation oder Chemotherapie) etwas Zeit gewinnen. Auch eine lokale Ablation, z.B. mit Radiofrequenz, wäre zu prüfen (wenn der Tumor nicht zu ausgedehnt ist). Man muß aber immer abwägen. Therapien haben auch Nebenwirkun-gen. Da man beim HCC oft keine sehr großen Wunder erwarten kann (hängt vom Einzelfall ab), ist (gerade in dem Alter) auch Zuwarten eine Option, wenn zur Zeit noch keine Beschwerden vorliegen.

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