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Bronchialkarzinom

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  • Bronchialkarzinom

    Sehr geehrter Herr Prof. Wust,

    nun liegt das Ergebnis meiner Mutter vor.
    Es ist ein nicht kleinzelliges Bronchialkarzinom (Plattenepithel) Tumoreinstufung T2N2M0 mit Befall der mediastinalen Lymphknoten. Ihre Lungenfunktion ist noch erstaunlich gut und das Skelettzintigramm und das Kopf-CT hat keinen Befund ergeben das PET hat auch gezeigt das keine Metastasen vorliegen.
    .
    Sie hat auch noch ein Zervixkarzinom, welches aber angeblich mit der Lunge nicht in Verbindung steht und einen kleinen Tumor an der Nebenniere.

    Können Sie uns eine Klinik benennen, wo Sie mit ihrem Krankheitsbild gut aufgehoben ist (wir sind aus Trier) und uns eventuell eine Therapie vorschlagen.
    Wie sieht es in diesem Fall mit einer Hyperthermie aus (der behandelnde Arzt sagt, dass sie nicht in tiefergelegenen Bereichen wirkt und wenn doch, dann noch umliegendes Gewebe schädigen würde).
    Nachdem ich aber den Artikel im Ärzteblatt über Ihren Vortrag gelesen habe kann ich das jedoch nicht ganz glauben.

    Mit freundlichem Gruss
    Andrea Greweling


  • RE: Bronchialkarzinom


    Bei diesem Stadium wäre durchaus noch eine Operation in Betracht zu ziehen, das sollte zumindest erörtert werden. Ich kann nicht beurteilen, ob Sie an einer Lungenklinik mit ausreichender Expertise sind. Im Falle der Op ist eine Nachbehandlung (Bestrahlung) erforderlich. Scheidet die Op aus, wird eine Radiotherapie oder Radiochemotherapie in Betracht kommen. Da gibt es Studienkonzepte, die die Therapie intensivieren, z.B. an der Uni Münster oder Freiburg.
    Die Hyperthermie würde ich in diesem Stadium nicht zur Diskussion stellen, sie ist inder Tat im Thoraxbereich problematisch und höchstens als Ganzkörperhyperthermie möglich. Ich würde die anderen Optionen verfolgen (Op + postop. Bestr. oder Radio(chemo)therapie).

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