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Ponsastrozythom

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  • Ponsastrozythom

    Bei meinem Mann - 39 Jahre - wurde ein Ponsastrozythom diagnostiziert. Nach Teilresektion, und Bestrahlung traten 6 Jahre keine Ausfälle auf. Nunmehr drei neue Rezidive an gleicher Stelle, die zunächst mit Chemo und dann mit Bestrahlung behandelt wurden. Laut Aussage der Ärzte gibt es keine weiteren Therapiemöglichkeiten, aufgrund der Lage der Tumoren. Der Krankheitsverlauf ist mittlerweile dramatisch! Hat jemand Kenntnisse anderer - evtl. alternativer - Behandlungsmethoden? Für jede Zusendung wäre ich dankbar.


  • RE: Ponsastrozythom


    Nach bereits zweimaliger Bestrahlung sehe ich auch große Probleme mit einer nochmaligen Therapie. Denkbar wäre allenfalls eine Gamma-Knife Behandlung (http://gammaknife.de/), aber nur, wenn es sich um winzige Herde handelt. Das ist eher unwahrscheinlich, wenn man Ihre Beschreibung liest. Auch alleinige Chemo wäre denkbar (hängt ab von der vorigen Therapie, wurde ACNU schon ausgeschöpft?). Ein neues interessantes Zytostatikum ist das Temozolomid (Temodar), welches zur Zeit bei niedriggradigen und anaplastischen Gliomen geprüft wird. Mit alternativen Maßnahmen werden Sie die Erkrankung kaum bremsen können.

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    • RE: Ponsastrozythom/Prof.Wust


      Sehr geehrter Herr Prof. Wust,

      mein Mann hat auch Temodar bereits hinter sich. Die Behandlung selbst wurde gut vertragen, jedoch hatten die hohen Cortisongaben ein Psychose gebracht, die nur schwerlich erträglich war. Leider weiterhin Wachstum der drei Rezidive! Alle behandelnden Ärzte (Neurologen, Radiologen ect.) sehen keine Möglichkeiten einer weiteren Behandlung. Es ist nur so wahnsinnig schwer, sich damit abfinden zu müssen, zusehen zu müssen, wie ein junger Mann und Familienvater so elendig zugrunde geht. Herzlichen Dank für Ihre freundliche Auskunft.
      Ihre
      Heidi Beeckmann

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      • Dank/Prof. Wust


        Sehr geehrter Herr Prof. Wust,

        mein Mann hat auch Temodar bereits hinter sich. Die Behandlung selbst wurde gut vertragen, jedoch hatten die hohen Cortisongaben ein Psychose gebracht, die nur schwerlich erträglich war. Leider weiterhin Wachstum der drei Rezidive! Alle behandelnden Ärzte (Neurologen, Radiologen ect.) sehen keine Möglichkeiten einer weiteren Behandlung. Es ist nur so wahnsinnig schwer, sich damit abfinden zu müssen, zusehen zu müssen, wie ein junger Mann und Familienvater so elendig zugrunde geht. Herzlichen Dank für Ihre freundliche Auskunft.
        Ihre
        Heidi Beeckmann

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