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Metastasen

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  • Metastasen

    Hallo!

    Am 7.9.99 erfolgte bei meinem Schwiegervater eine lumbale Nephrektomie links wegen eines Nierenzystenwandkarzinoms.Nach einigen Wochen und Kuraufenthalt konnte Er wieder seiner beruflichen Tätigkeit nachgehen.Am 19.01.01 kam es dann zu einer Sprachstörung und zu einer rechtseitigen Lähmung.Es war Verdacht auf eine eingeblutete Hirnmetastase sowie zwei metastasetypische Läsionen im Kleinhirn.Es erfolgte eine osteoplastische Trepanantion mit Entfernung der Hirnmmetastasen .Anschließend erfolgte noch Bestrahlung.Am 19.06.01 stellte man fest das in der jetzigen Verlaufskontrolle steht der Lungenbefund mit leider multiplen Rundherden/Filiae,rechts deutlicher als links.Verdacht auf beginnende Ergußbildung linksseitig.Jetzt wollte ich mal nachfragen was man dagegen machen kann?Wo gibts Special-Kliniken?Vielen Dank im voraus!

    Schöne Grüße
    Kerstin


  • RE: Metastasen


    Ich vermute, daß es sich histologisch um ein Hypernephrom handelt bzw. so zu beurteilen ist. Leider handelt es sich dabei um einen ausgesprochen chemotherapie-resistenten Tumor, so daß kein erfolgreiches Standardschema existiert. An der Charité läuft eine Untersuchung zur Immuntherapie (Interleukin-2 und Interferon) bei dieser Erkrankung. Ansprechpartner ist Dr. Roigas, erreichbar über das Sekr. der Urologischen Klinik 030-450-515071 oder Zentrale. Dr. Roigas kann sicher weitere Auskünfte geben.

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