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Befund nach Rectoskopie

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  • Befund nach Rectoskopie

    Lieber Experte,
    mein Befund nach heute erfolgter Rectoskopie war folgender: Rectosigmoidoskopie: Palpalatorisch bei 6 Uhr SSL umschriebene derbe Induration.Sphinkertonus. Unauffälliger Mucosabefund bis ins untere Sigma. Bei der Inversion Hämorrohoiden, unauffällige Schlleimhaut bis zur linea dentata. Proktoskopie: Längsgestellte Einziehung bei 6 Uhr wie bei abgeheilter Fissur. Kein florider Befund. Urteil: Derbe wohl narbige Induration im Analbereich bei 6 Uhr SSL vom Befund am ehesten abgeheilte Fissur. Bei sorgfältiger Inspektion kein darüber hinausgehender Befund. Sicherheitshalber Befundkontrolle in 3 Monaten.
    Meine Frage: Was heißt hier "am ehesten". Kann das auch ein Anal-Tumor sein? oder ist ein tumor immer zu sehen (Knoten?). Der Arzt sah wohl nur eine längliche Einziehung wie eine Narbe. Sollte ich mir da eine zweite Meinung einholen oder kann das von der Beschreibung her nichts bösartiges sein? Bin 30 Jahre alt und sehr beunruhigt.
    Danke für Antworten.


  • RE: Befund nach Rectoskopie


    Ein Anal- oder Rektumkarzinom würde von der Schleimhaut in den Hohlraum des Darmes vorwachsen. Ein solcher Tumor bei intakter Schleimhaut wäre sehr ungewöhnlich. Außerdem ist eine Narbe schon visuell und vom Tastbefund von einem Tumor zu unterscheiden (zumindest für den Erfahrenen und mit einiger Sicherheit). Natürlich gibt es leider nie 100% (was sich in der häufig genutzten Wendung "am ehesten" niederschlägt).
    Aber: auch Ihr (junges) Alter spricht gegen einen Tumor. Und weiterhin: vielleicht können Sie sich an ein Ereignis erinnern, bei dem die Fissur entstanden ist. Das würde die Annahme der Narbe (bei abgeheilter Fissur) sehr unterstützen.
    Vieles spricht dafür, daß Ihr Arzt recht hat. Sie können ja das Kontrollintervall etwas verkürzen, wenn Sie sehr beunruhigt sind.

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