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subtutale Magenentfernung nach T1

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  • subtutale Magenentfernung nach T1

    Sehr geehrte Herr Prof. Wust,

    Meinem Freund wurde im Dezember 2000 4/5 des Magens entfernt, aufgund der Diaagnose, dass möglicherweise ein T1 vorliegt, nach den Berichten, ließ sich dies jedoch am hist. Präperat nicht bestätigen. Leider gab es danch große Schwierigkeiten zur Nahrungsaufnahme (Verengung) und daher konnte fast nur flüssige Nahrung aufgenommen werden. Aus diesem Grund erfolgte im Januar 2001 die zweite OP, wo auch der Rest des Magens entfernt wurde. Für meinen Freund, ist die Nahrungsaufnahme fast immer mit Schmerzen verbunden, oft muss er sich danch wieder Übergeben. Sein Gewicht sinkt auch weiterhin, so das er bei 1,65 m nur noch 58 Kilo wiegt. Meine Frage an Sie ist, wie Gefährlich die Gewichtsabnahme ist. Auch habe ich gelesen , das die Überlebensquote nach 5 Jahren bei 50 % liegt. Mein Freund ist 35 Jahre alt. Ich hoffe das dies nicht auf die jüngeren Patienten zutrifft. Wie hoch ist dazu die Lebenserwartung.
    Ich würde mich sehr über eine Antwort von Ihnen freuen. Leider liegen mir momentan die Befunde etc. nicht vor um mich prezieser auszudrücken.

    Vielen Dank im Voraus

    R. Schilla


  • RE: subtutale Magenentfernung nach T1


    Die Prognose beim Magenkarzinom hängt ganz entscheidend vom Stadium ab. Wenn es tatsächlich ein T1-Tumor wäre (Frühkarzinom) und keine Lymphknoten befallen sind (?), müßte die Prognose excellent sein (über 90% Heilung). Leider ist das so genau nicht zu eruieren - vielleicht erkundigen Sie sich genauer.
    Die Gewichtsabnahme ist natürlich unerwünscht. Hier hilft manchmal Diätberatung (sollte von den Chirurgen vermittelt werden).

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