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Schmerzen

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  • Schmerzen

    Hallo Herr Professor
    Vor einem Jahr wurde bei mir Brustkrebs diagnostiziert. Die linke Brust wurde amputiert.
    Auch wurden im Beckenbereich Metastasen gefunden.
    Therapie:
    Nolvadex
    Aredia
    auch eine Spritze pro Monat ( Name so etwas wie Zol....?)
    Seit ca. 1 Monat leide ich unter sehr starken Schmerzen in den Beinen und vor allem in der linken Hüfte. An manchen Tagen ist es nur unter Qualen möglich mich fortzubewegen.
    Welches Schmerzmittel hat relat. geringe Nebenwirkungen?
    Ich habe auch panische Angst,dass ich eines Tages nicht mehr gehen kann. Mein Sohn ist erst 7 Jahre alt und ermöglicht mir nicht sehr viele Ruhepausen.
    Ich freue mich auf Ihre AntworTheresia


  • RE: Schmerzen


    Hi Theresia! Es tut mir sehr leid, welche Qualen du durchleiden musst. Das muss verdammt schwer für dich sein. Ich bin selbst Schmerzpatientin und habe 2 Kinder(3 und 1 Jahr alt). Ich habe seit 1nem Jahr Dauerschmerzen und komme ohne Medikamente nicht mehr aus. In der Stllzeit habe ich Iboprofen genommen. Die sind gut verträglich und helfen gut. Allerdings hatten die nach einiger Zeit keine Wirkung mehr. Jetzt nehme ich Voltaren Resinant Tabletten, Vioxx Tabletten und in der Nacht Tilidin Tropfen. Das ist ein Opiat und beamt dich total weg. Leider kann ich ohne das Zeug nicht schlafen. Aber ich bin heilfroh um diese Tropfen. Es ist sehr wichtig, wenigstens einen erholsamen Schlaf zu haben. Tipp von mir: Ertrage die Schmerzen nicht!!! Beteube sie. Sonst prägt sich dein Gehirn diese Schmerzen ein und du wirst sie nie los. Ich wünsche dir viel Kraft und alles Gute!

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    • RE: Schmerzen


      hallo Maria
      Danke für deine Anteilnahme. Auch Dir wünsche ich alles gute und GENIESSE DAS LEBEN soweit dies deine Krankheit zulässt.
      Gruss Terry

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      • RE: Schmerzen


        Vermutlich kommen die Schmerzen von den Metastasen im Beckenbereich. Das muß man durch Röntgen, eventuell Knochenszintigramm und CT genauer abklären. Es ist wichtig, daß man die Schmerzursache möglichst genau lokalisiert (welche Osteolyse ist maßgebend). Offenbar reicht die Behandlung mit Hormonen und einem Bisphosphonat (Aredia) nicht aus.
        Falls bei Ihnen eine Bestrahlung noch nicht stattgefunden hat (zumindest berichten Sie nicht darüber), wird es höchste Zeit damit. Mit einer Strahlenbehandlung können Sie den höchsten Grad an Schmerzbehandlung erreichen (3 - 4 Wochen, ca. 30 - 40 Gy). Am besten, Sie stellen sich bei einem Strahlentherapeuten vor - die notwendigen Untersuchungen wird man dort schon veranlassen.
        Natürlich gehört auch eine ausreichende Schmerztherapie dazu (s. anderer Beitrag). Man fängt mit einem peripheren Analgeticum an (z.B. Ibuprofen). Wichtig ist die regelmäßige Einnahme. Es gibt dafür Schmerzsprechstunden an großen Zentren, aber Onkologen kennen sich i.allg. auch gut aus. Wichtig ist aber wirklich die Bestrahlung!

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