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CT vs. MRT bei Hodgkin-Lymphom

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  • CT vs. MRT bei Hodgkin-Lymphom

    Ich mache zur Zeit eine kombinierte Chemo- und Strahlentherapie bei M. Hodgkin. Da die Strahlentherapie ohnehin schon eine erhebliche Belastung mit sich bringt, würde ich gern die Kontroll-CTs durch MRT ersetzen. Ist das möglich und sinnvoll, oder bekommt man nur durch CT eine vernünftige Darstellung?


  • RE: CT vs. MRT bei Hodgkin-Lymphom


    In den interessierenden Regionen (vermutlich Mediastinum, Abdomen, Hals etc) ist die MRT mindestens gleichwertig, eher der CT überlegen. Die CT ist aber für die Verlaufskontrolle einfacher und standardisierter (zumal vermutlich die Voraufnahmen auch mit CT durchgeführt wurden), für viele Ärzte auch einfacher zu interpretieren. Daher hätte die CT sicher auch einige Vorteile. Nicht zuletzt gibt es auch Kostengründe.
    Ihre Überlegungen zur Strahlenbelastung sind mit Verlaub ein ganz klein bißchen unsinnig. Die Exposition bei einem CT liegt bei vielleicht 10-20 mGy. Durch die Bestrahlung werden jedoch Dosen von etwa 30 Gy verabreicht, also mehr als das Tausendfache. Von der Chemotherapie will ich gar nicht reden.
    Die Belastungen stehen daher in keinem Verhältnis zueinander. Sie müssen sich jetzt auf die Überwindung der Erkrankung konzentrieren und die notwendige Diagnostik nach Praktikabilitätserwägungen durchführen lassen.

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