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entfernung pelvine + paraortale Lymphknoten

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  • entfernung pelvine + paraortale Lymphknoten

    ich bin im April mit der diagnose endometriumkarzinom pT 1c, L1, G2 operiert worden.
    Herausnahme von Gebärmutter und Eierstöcken. Die Lympfknoten waren unauffällig. Jetzt wird mir geraten sämtliche pelvine und paraortalen Lympfknoten entfernen zu lassen. Ich habe gehört, daß die Entfernung der hinteren Lympfknoten erheblichen Nebenwirkungen haben sollen. Einige Ärzte verneinen das. Wer kann mir helfen?


  • RE: entfernung pelvine + paraortale Lymphknoten


    Es handelt sich um eine (cytoreduktive) Staging-Operation, d.h. es werden sicher nicht alle Lymphknoten entfernt. Man kann aber etwas über den eventuellen Befall von Lymphknoten sagen und daran eine weitere Therapie ausrichten. Im günstigsten Fall findet man nichts, dann wird vermutlich keine weitere Therapie durchgeführt. Eine solche Operation sollte nicht so nebenwirkungsreich sein, wie Sie befürchten (es ist Aufgabe des Operateurs, über mögliche Nebenwirkungen aufzuklären - und nur dessen Aussage gilt). Immerhin sollten Sie fragen, ob man diesen Eingriff nicht endoskopisch mit einem Spiegelinstrument durchführen kann (also ohne offene Chirurgie) bzw. evntuell eine entsprechende Abteilung aufsuchen. Es besteht die Meinung, daß die Prognose der Patientinnen durch einen solchen cytoreduktiven Eingriff verbessert wird.

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