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Lungenkrebs

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  • Lungenkrebs

    Hallo!
    Bei meinem Vater wurde nach Darmkrebs nun auch in beiden Lungefluegeln ein Adenokarzinom mit Tochtermetastasen festgestellt (angeblich hat der eine Krebs nichts mit dem anderen zu tun). Die Aerzte muessen jetzt jedoch zuerst den Darm operieren (Bestrahlung und Chemo hat er hinter sich). Mir vergeht da mittlerweile zuviel Zeit, vor allem, weil er diese Woche nach Hause geschickt wurde, voraussichtlich wird er erst naechste Woche operiert. Wie stehen die Heilungschancen beim Adenokarzinom, vor allem, wenn schon Tochtergeschwulste da sind? Vielen Dank fuer Antworten.


  • RE: Lungenkrebs


    Hallo Uli,

    ich habe deinen Beitrag gelesen und mußte sehr viele Ähnlickeiten bei meinem Vater feststellen. Mein Vater hatte 1999 ebenfalls Darmkrebs. Der operiert wurde. Sie haben ihm ca. einen Meter Dickdarm weggenommen. Im Januar diesen Jahres kam Magenkrebs hinzu. Sie haben meinem Vater den kompletten Magen und auch einen Teil der Speiseröhre wegnehmen müssen. Wieder wurde keine Chemo oder Bestrahlung angesetzt. Jetzt seit ca. 5 Wochen ist der Krebs wieder da, und zwar ebenfalls in der Lunge und in der Speiseröhre. Diesmal hat man uns gesagt, das man nichts mehr tuen kann. Er bekommt jetzt zwar Chemo, aber sein Allgemeinzustand wird immer schlechter. Der Krebs in der Lunge soll allerdings diesmal eine Metastasierung der Speiseröhre sein. Wenn es meinem Vater etwas besser gehen sollte, dann soll er auch nach Hause (zum sterben).
    Ich kann deinem Vater nur alles gute Wünschen und hoffen, das es alles nochmal gut geht. Manche Ärzte haben für mich überhaupt kein Taktgefühl und trampeln einfsach auf den Gefühlen hgerum.

    Viele liebe Grüße Nicole

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    • RE: Lungenkrebs


      Ich vermute, daß eine präoperative Radio-Chemotherapie durchgeführt wurde - jetzt soll die Operation erfolgen? Wenn nunmehr Lungenmetastasen diagnostiziert wurden, ist leider eine Kuration nicht möglich. Ich kann mir kaum vorstellen, daß dies nichts mit dem Tumorgeschehen im Darm zu tun haben soll. Vielleicht ist da ein Mißverständnis? Die Metastasen wachsen i.d.R. nicht so schnell, da kommt es auf eine Woche nicht an. Erst muß das primäre Tumorgeschehen erfolgreich behandelt werden. Dann muß man einen Therapieplan für die Lunge aufstellen.

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      • RE: Lungenkrebs


        Vielen Dank für Ihre Antwort.
        Zur ersten Frage: Ja, die Bestrahlung und Chemo ließ den Darmkrebs schrumpfen, leider ebenso das Darmgewebe, so dass er nun definitiv nächste Woche operiert wird. Dank einer täglichen Portion Erdbeeren hat er zum Glück noch Stuhlgang :-)!
        Zum Mißverständnis: uns wurde folgendes gesagt: Die Gewebeprobe wurde zur Untersuchung nach München geschickt und mit der Darmprobe verglichen. Und eben, dass die beiden Krebsarten nichts miteinander zu tun hätten... Seltsam ist auch, dass schon im Februar Rötgenaufnahmen der Lunge gemacht wurden, angeblich war er da "Gesund". Doch so schnell entsteht doch kein Krebs mit Metastasen! Sie schreiben, dass eine Heilung in dem Stadium nicht mehr möglich ist, jedoch ein Therapieplan aufgestellt werden muss. Die Ärzte sprachen von Operation, deshalb gingen wir davon aus, dass sie ihm die betroffenen Teile der Lungenflügeln herausnehmen und dann halt Chemo und Bestrahlung gemacht wird.? Dürfen mir als Tochter die Ärzte Auskunft erteilen? Ich habe ein Problem damit, dass mein Vater vermutlich nichts Genaues wissen will (er wünscht sich nur noch "drei Jahre zu leben"), auch meine Mutter fragt nicht nach. Obwohl beide eigentlich Kämpfernaturen sind, scheinen sie bei dem Satz "es sieht sehr schlecht aus" aufgegeben zu haben, stellen keinerlei Fragen und holen keine Informationen ein.

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        • RE: Lungenkrebs


          Hallo Herr Wust,

          mein Schwiegervater ist in einer sehr vergleichbaren Situation. Daher würde ich gerne erfahren, ob grundsätzlich bei einem Metastasenbefall der Lunge im Anschluss an einen Darmkrebs keine Heilungschancen bestehen? Denn ich hege die Hoffnung, dass auch bei der Lunge operativ Erfolge erzielt werden können.

          Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen,

          Wolfgang Neuhaus

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