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lungenkrebs

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  • lungenkrebs

    Hallo! Mein Bruder ist vor ca. 2jahren an Nasen-Rachenkrebs erkrankt.Er wurde operriert,und bekam anschließend eine Strahlenbehandlung,ca.30stück.Zu den Zeitpunkt war noch nicht klar,das er bereits metastasen in der Lunge hatte.Man konnte es erst in Dresden ,bei einer speziellen Untersuchung feststellen,das die lungen bereits befallen waren.Er bekam dann eine chemoterapie,6stück insgesamt. Mittlerweile steht es ziemlich schlecht um ihn.Er hat die chemo nicht verkraftet,sein Körper ist total geschwächt.Er bekommt schwer Luft und jede Anstrengung ist zuviel für ihn.Die ärzte haben ihn angeboten,nochmal eine chemo zu machen.Er aber hat sie wiederum abgelehnt,da er befürchtet sie nicht zu überleben,da die erste chemo ziemlich stark war,und er fast gestorben wäre. Das größte Problem an der ganzen sache ist,mein bruder weigert sich anscheinend den Ärzten zu sagen ,was er für schmerzen hat,so können sie ihn auch keine Medikamente verschreiben. Ich verstehe das einfach nicht,er hat am Anfang seiner Krankheit gekämpft,und nun scheint ihn alles egal zu sein.Wer kann mir helfen,welche Alternativen gibt es noch für meinen Bruder? Ich würde mich sehr auf eine Antwort freuen,sei es ein Betroffener oder ein Arzt. Ich bedanke mich schon im Vorraus und würde mich auf eine Antwort freuen. Mit freund.grüßen monika


  • RE: lungenkrebs


    Bei Kopf-Hals Tumoren gibt es eine relativ milde Chemotherapie, die das Wachstum für einige Zeit zum Stoppen bringt (z.B. MTX oral, also keine Spritzen!). Diese Therapie kann ambulant durchgeführt werden. Fragen Sie einen Onkologen.
    Die Beschwerden kommen ja vermutlich von den Metastasen und können durch die Chemotherapie gebessert werden. Auch Schmerzmittel sollten ausreichend gegeben werden. Das wird auch von erfahrenen Onkologen durchgeführt. Auch Angehörige können dem Arzt einen Tipp geben, wenn der Patient (aus welchen Gründen auch immer) die tatsächliche Intensität seiner Schmerzen verschweigt. Ansonsten gibt es insbesondere in vielen Zentren spezielle Schmerzambulanzen, wo alle Maßnahmen angeboten werden.

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    • RE: lungenkrebs


      ich bin selbst Betroffener, bin 40 Jahre jung, Astmatiker linker Lungenflügel ist bei mir betroffen, desweiteren habe ich eine Raumforderung der Prostata und mein Dickdarm ist auch betroffen.
      Ich kämpfe seit 40 Jahren mit dem Tod, ewige Etsickungsanfälle, Klinikaufenthalte,Notarztbehandlungen, ich kann verstehen, daß man irgendwan keine Kraft mehr findet sich gegen eine Krankheit aufzubäumen.Letztendlich müssen wir Alle sterben, die einen etwas früher, die anderen etwas später.Nur in Würde sollte man schon sterben können und die Wünsche eines jeden Totkranken auch respektieren.Alles Gute :-)

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      • RE: lungenkrebs


        Hallo Monika,
        ich habe mit Interesse Ihren Bericht gelesen und
        habe ein paar Fragen, da meine Freundin auch
        an einem Nasen-Rachen Karzinom erkrankt ist
        und gerade in der Strahlenbehandlung ist.
        Sie hat schon ihren Geschmacks-und Geruchssinn

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        • RE: lungenkrebs


          Hallo Monika,
          Sie haben mein tiefstes Mitgefühl. Meine beste Freundin ist an einem Nasen-Rachenkarzinom erkrankt und befindet sich zur Zeit in der Strahlentherapie. Sie hat sehr grosse Schmerzen und
          bereits ihren Geschmackssinn verloren. Meine Frage an Sie ist, ob bei Ihrem Bruder auch nach der OP gesagt wurde, der Tumor ist komplett rausgeschnitten worden und die Strahlen sind "quasi" nur zur Prophylaxe. Meine Freundin ist sehr optimistisch und glaubt in ein bis zwei Monaten wieder ihr altes Leben zurück zu haben. Zumindest mehr oder weniger. Deswegen war ich über Ihren Bericht geschockt, denn nach heutigem Stand sagen die Ärzte auch, meine Freundin hätte keine
          Metastasen. Und wie sind Sie dann auf Dresden gekommen und hat ihr Bruder selber gemerkt, dass er noch "Irgendwas" im Körper hat.
          Über eine Antwort oder noch besser ein Austausch mit Ihnen wäre ich sehr dankbar.
          Viele herzliche Grüsse Diana

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